Erneut ver­su­chen Betrüger ältere Menschen um ihr Geld zu bringen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Neuss (ots) In den ver­gan­ge­nen Tagen ver­such­ten Betrüger am Telefon mit unter­schied­li­chen Tricks, an das Geld älte­rer Menschen zu gelangen.

Da die Polizei hier nicht Streife fah­ren kann, ist Aufklärung und Information nach wie vor ein wich­ti­ges Hilfsmittel zur Verhinderung sol­cher Straftaten.

Ein auf­merk­sa­mer Bankmitarbeiter bemerkte am Freitag (03.09.), dass vom Konto eines 85-​jährigen Büderichers hohe Summen ins Ausland über­wie­sen wur­den. Dem schnel­len Eingreifen des Mitarbeiters ist es zu ver­dan­ken, dass die Zahlungen gestoppt wer­den konn­ten und das dem Kunden kein Schaden ent­stan­den ist. Wie es über­haupt zu den Auslandsüberweisungen kam, ist nun Gegenstand der kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermittlungen. Der Senior gab an, die Zahlungen nicht in Auftrag gege­ben zu haben.

Am Freitag (03.09.), gegen 16:00 Uhr, erhielt eine 92 Jahre alte Frau aus Lank-​Latum den Anruf eines angeb­li­chen Bankmitarbeiters. Der Anrufer erklärte, dass Diebe gerade ihr Konto leer räu­men wür­den und er nun ver­schie­dene Informationen benö­tige, um ihr Geld zu ret­ten. Die so unter Druck gesetzte Seniorin gab dar­auf­hin sen­si­ble Daten preis, sodass es den Tätern mög­lich war, einen fünf­stel­li­gen Betrag vom Konto abzubuchen.

Ein 73 Jahre alter Mann aus Hoisten erhielt am Montag (06.09.), gegen 07:15 Uhr, den Anruf eines angeb­li­chen Kripobeamten. Die Polizei habe bei Einbrechern eine Liste mit poten­zi­el­len Opfern gefun­den, auf der auch sein Name stehe. Der Hoistener machte das Richtige und erfragte bei dem Polizeibeamten eine Rückrufnummer. Um nicht auf­zu­flie­gen, for­derte der Anrufer ihn auf, ohne auf­zu­le­gen die 110 anzu­ru­fen. Darauf ließ sich der 73-​Jährige nicht ein und der angeb­li­che Beamte vom Raubdezernat been­dete das Gespräch. Vermutlich woll­ten die Täter den Mann mit der Begründung – die Polizei wolle sein Hab und Gut vor den Dieben schüt­zen – dazu über­re­den, seine Wertsachen an einen Abholer zu übergeben.

Trickdiebe und Trickbetrüger gehen mit immer neuen Maschen sehr geschickt vor. Sie über­rum­peln ihre Opfer, set­zen sie gezielt unter Druck oder nut­zen ihre Hilfsbereitschaft aus. Ein gesun­des Misstrauen ist ratsam!

Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen Zweifel kom­men. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu über­prü­fen. Kommt Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor, infor­mie­ren Sie unver­züg­lich die Polizei unter der Telefonnummer 110.

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