Trickbetrüger im Kreis aktiv – Die Polizei warnt vor alten und neuen Maschen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Kaarst, Korschenbroich (ots) Aus dem Rhein-​Kreis Neuss wur­den diverse Betrugsversuche bekannt. Neben den bei­nahe schon klas­si­schen Varianten der fal­schen Handwerker sowie der Schockanrufe war auch eine neue Masche dabei.

Die Betrüger gehen geschickt vor und wol­len ihre Opfer über­rum­peln. Aber: Die Kriminellen sind krea­tiv. So wurde vor Kurzem ein Trickbetrug aus Kaarst bekannt, bei dem sich Tatverdächtige als Obstverkäufer aus­ga­ben und bei einem Haustürgeschäft Lebensmittellieferungen anbo­ten – zu einem über­teu­er­ten Preis. Leider waren die Betrüger bei der Kaarster Seniorin erfolgreich.

Auch mit „alten” Maschen sind Trickbetrüger noch unter­wegs. Am Dienstag (31.08.) klin­gelte es gegen 13:30 Uhr an der Tür einer lebens­äl­te­ren Neusserin an der Straße „Neusser Weyhe”. Davor stan­den zwei Handwerker, die sich unter dem Vorwand, die Wasserleitungen repa­rie­ren zu müs­sen, Zutritt zur Wohnung erschlichen.

Da es in der Tat zufäl­lig zuvor einen Rohrbruch im Haus gege­ben hatte, dachte sich die Seniorin zunächst nichts dabei, bemerkte dann jedoch, dass man sie schein­bar durch ein Gespräch in der Küche hal­ten wollte. Da ihr kei­nes­wegs ent­ging, dass plötz­lich zwei wei­tere Personen in der Wohnung unter­wegs waren, rief sie laut um Hilfe – und die unge­be­te­nen Gäste such­ten das Weite.

  • Die ins­ge­samt vier Männer seien alle rela­tiv groß und zwi­schen 25 und 30 Jahre alt gewe­sen sein.
  • Bekleidet waren sie mit schwar­zen Latzhosen und gel­bem Logo.

Wer Hinweise auf die Identität der Männer geben kann, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Glücklicherweise bemerkte ein 85 – jäh­ri­ger Korschenbroicher am Mittwoch (01.09.) schnell, dass es sich bei einem Schockanruf offen­sicht­lich um betrü­ge­ri­sche Absichten han­delte. Eine Frau kon­tak­tierte ihn und gab an, einen schwe­ren Verkehrsunfall ver­ur­sacht und dabei eine Mutter von drei Kinder getö­tet zu haben. Bekräftigen sollte diese Geschichte ein angeb­li­cher Polizeibeamter, der dem Senior in Aussicht stellte, dass man die Tochter gegen Zahlung einer Kaution frei­las­sen könnte.

Es kam jedoch zu kei­ner Geldübergabe, da sich der Mann nicht dar­auf ein­ließ, son­dern erst ein­mal mit Angehörigen Rücksprache hal­ten wollte. Damit han­delte er genau rich­tig und die Betrüger, die ihn mit ihrer dra­ma­ti­schen Geschichte unter Druck hat­ten set­zen wol­len, gin­gen leer aus.

Die Maschen der Trickbetrüger sowie pas­sende Präventionshinweise fin­den Sie auf der Website der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss: https://​rhein​-kreis​-neuss​.poli​zei​.nrw/​a​r​t​i​k​e​l​/​v​o​r​s​i​c​h​t​-​v​o​r​-​b​e​t​r​u​e​g​ern

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