Feuerwehr Grevenbroich: Gasaustritt in Grevenbroicher Industriebetrieb

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Aufgrund einer tech­ni­schen Störung in einer Anlage zur Abgasreinigung eines Industriebetriebes an der Aluminiumstraße in Grevenbroich, trat am Montagmorgen (2.8.) kurz vor 9:00 Uhr kurz­zei­tig schwef­li­ges Gas aus der Anlage aus. 

Dabei ent­stand eine deut­lich sicht­bare, gelb­li­che Rauchwolke über dem Firmengelände. Aufgrund der Störungsmeldung rückte auch die Feuerwehr Grevenbroich zur Einsatzstelle aus.

Die wenig spä­ter ein­tref­fen­den Rettungskräfte konn­ten die Störung bestä­ti­gen. Diese wurde jedoch kurz­fris­tig durch Werksangehörige beho­ben und auch der Gasaustritt nach kur­zer Zeit gestoppt. Da den­noch nicht klar war, ob und in wel­chem Umfang mög­li­cher­weise Gefahrstoffe frei­ge­setzt wur­den, ver­an­lasste die Feuerwehr eine Bevölkerungswarnung über die Warn-​App NINA für die süd­öst­li­chen Grevenbroicher Stadtteile in Richtung Rommerskirchen.

Zur Kontrolle auf eine mög­li­che Schadstoffbelastung beor­derte der Einsatzleiter Fachpersonal mit einem Spezialfahrzeug der Feuerwehr Neuss für Messfahrten zur Einsatzstelle. Nachdem umfang­rei­che Messungen in den Ortsteilen Südstadt, Allrath, Barrenstein, im Industriegebiet Ost sowie am angren­zen­den Rommerskirchener Ortsteil Sinsteden durch­weg nega­tiv waren, wurde die NINA-​Warnung gegen 12:20 auf­ge­ho­ben und der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Personen kamen weder durch den Gasaustritt, noch durch die tech­ni­sche Störung zu Schaden. Eingesetzt waren, neben der zustän­di­gen Werkfeuerwehr, rund 35 Einsatzkräfte der Grevenbroicher Feuerwehr von der haupt­amt­li­chen Wache sowie den ehren­amt­li­chen Löscheinheiten Stadtmitte, Gustorf/​Gindorf, Neurath/​Frimmersdorf sowie Wevelinghoven. Aussagen zur Schadensursache oder zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

(67 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)