Blindgängerverdacht in Fürth: Aktueller Stand der Sondierung

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Im Grevenbroicher Stadtteil Fürth /​Fürther Berg wird ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ver­mu­tet. Nach mehr­fa­cher coro­nabe­ding­ter Verschiebung wurde ges­tern mit der Untersuchung des Verdachtspunktes begonnen. 

Ein abschlie­ßen­des Ergebnis liegt noch nicht vor. Im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf wurde ges­tern am 19. Juli 2021 mit der Untersuchung des Verdachtspunktes „1131“, auf Höhe der Adresse „Fürther Berg 38“ begon­nen. Die Untersuchung wurde heute fort­ge­setzt. 35 der 37 Sondierungsbohrungen waren bis­lang negativ.

Mit einem abschlie­ßen­den Ergebnis ist nach aktu­el­lem Stand erst im Laufe des mor­gi­gen Mittwochs zu rech­nen. Sollte sich der Verdacht auf Kampfmittel bestä­ti­gen, könnte noch am sel­ben Tag die Entschärfung stattfinden.

Ob und in wel­chem Umfang eine Evakuierung not­wen­dig sein wird, rich­tet sich nach der Sprengkraft der auf­ge­fun­de­nen Bombe: Bei einer 250-​Kilogramm-​Fliegerbombe würde der Evakuierungsbereich 300 Meter betra­gen. Im erwei­ter­ten Gefahrenbereich (über 300 bis 500 Meter) gilt luft­schutz­mä­ßi­ges Verhalten, d. h. Häuser nicht ver­las­sen, Fenster und Türen geschlos­sen hal­ten, Aufenthalt im Gebäude auf der zur Fliegerbombe abge­wand­ten Seite.

Sollte eine Entschärfung not­wen­dig sein, ist mit Verkehrsbehinderungen zu rech­nen, da dann die L 116, K 34 sowie die B 59n (vor­mals A 540) voll gesperrt wür­den. Entsprechendes gilt für sons­tige Zufahrtsstraßen bzw. Feldwege im Radius. Über eine mög­li­che Entschärfung wird tages­ak­tu­ell informiert.

Auch das Bürgertelefon wird im Falle einer Entschärfung wie­der Auskunft geben kön­nen. Seit dem 19. Juli hat das Ordnungsamt zudem eine Hotline unter der 608 3299 ein­ge­rich­tet. Bewohner*innen und Betriebe in dem betrof­fe­nen Gebiet wur­den bereits am 16. Juli 2021 informiert.

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