Blindgängerverdacht in Fürth: Sondierung beginnt am 19. Juli

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Im Grevenbroicher Stadtteil Fürth /​Fürther Berg wird ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ver­mu­tet. Nach mehr­fa­cher coro­nabe­ding­ter Verschiebung soll der Verdachtspunkt nun in der kom­men­den Woche näher unter­sucht werden. 

In dem Bereich wur­den bereits häu­fi­ger 250-​Kilogramm-​Fliegerbomben gefun­den. Im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Bezirksregierung Düsseldorf wird ab dem 19. Juli 2021 mit der Untersuchung des Verdachtspunktes „1131“, auf Höhe der Adresse „Fürther Berg 38“ begonnen.

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass es am 19.07.2021 im Laufe des Tages oder am 20.07.2021 Gewissheit dar­über gibt, ob sich dort tat­säch­lich ein Blindgänger im Erdreich befin­det und eine Entschärfung erfol­gen muss.

Ob und in wel­chem Umfang eine Evakuierung not­wen­dig sein wird, rich­tet sich nach der Sprengkraft der auf­ge­fun­de­nen Bombe:

Bei einer 250-​Kilogramm-​Fliegerbombe würde der Evakuierungsbereich 300 Meter betra­gen. Im erwei­ter­ten Gefahrenbereich (über 300 bis 500 Meter) gilt luft­schutz­mä­ßi­ges Verhalten, d. h. Häuser nicht ver­las­sen, Fenster und Türen geschlos­sen hal­ten, Aufenthalt im Gebäude auf der zur Fliegerbombe abge­wand­ten Seite.

Blindgängerverdacht in Fürth. Karte: Stadt

Sollte eine Entschärfung not­wen­dig sein, ist mit Verkehrsbehinderungen zu rech­nen, da dann die L 116, K 34 sowie die B 59n (vor­mals A 540) voll gesperrt wür­den. Entsprechendes gilt für sons­tige Zufahrtsstraßen bzw. Feldwege im Radius.

Eine Entschärfung würde vor­aus­sicht­lich eben­falls zu Beginn der nächs­ten Woche statt­fin­den. Ab dem 19. Juli rich­tet das Ordnungsamt zudem eine Hotline unter der 608 3299 ein. Bewohner*innen und Betriebe in dem betrof­fe­nen Gebiet wer­den ab dem 16. Juli 2021 informiert.

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