Bankangestellte ver­hin­dern Schockanrufe-Betrug

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) Am Donnerstag (15.07.) erhielt die Polizei in Meerbusch Kenntnis von zwei Betrugsversuchen an Senioren, die fast erfolg­reich gewe­sen wären, hät­ten nicht Bankangestellte zur rich­ti­gen Zeit die rich­ti­gen Fragen gestellt. 

Gegen 13:15 Uhr erhielt zunächst eine 83-​Jährige einen Anruf einer unbe­kann­ten Frau, die ihr von einem ver­meint­li­chen Verkehrsunfall ihrer Tochter berich­tete. Dabei sei jemand umge­kom­men und nun sei die Tochter in Haft. Um sie aus­zu­lö­sen, sei die Zahlung einer hohen Summe erforderlich.

Die Seniorin war in gro­ßer Sorge und machte sich auf den Weg zu ihrer Bank, um das gefor­derte Bargeld zu holen. Dort wurde man ange­sichts der Höhe des gewünsch­ten Auszahlungsbetrages auf­merk­sam und fragte nach. Anschließend rief man gleich die Tochter selbst an; diese wusste nichts von einem Unfall. Der Betrugsversuch war also recht­zei­tig erkannt und ver­hin­dert wor­den. Die Seniorin erstat­tete Anzeige.

Gegen 15:50 Uhr hatte eine 87-​Jährige aus Meerbusch eben­falls einen Anruf eines ihr unbe­kann­ten Mannes erhal­ten – mit einer ähn­li­chen Geschichte, nur, dass die­ses Mal für den angeb­lich an einem Unfall betei­lig­ten Sohn hohe Behandlungskosten fäl­lig wur­den. Auch diese Mutter war sehr besorgt und gleich dar­auf auf dem Weg zur Bank. Und auch sie hatte Glück im Unglück, denn eine Bankangestellte wurde auf sie auf­merk­sam und wies sie auf die Möglichkeit eines Betrugsversuchs hin. Sie infor­mierte anschlie­ßend die Polizei.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die wei­te­ren Ermittlungen auf­ge­nom­men. In den bei­den vor­lie­gen­den Fällen ging die Geschichte noch ein­mal gut aus – weil die Angestellten der bei­den Banken nachhakten.

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