Unbekannte ver­su­chen Geldautomaten auf­zu­spren­gen – Wer kann Hinweise geben?

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Weckhoven (ots) Am Donnerstag (15.07.), gegen kurz nach 04:00 Uhr mor­gens, ver­such­ten Unbekannte einen Geldautomaten an der Otto-​Wels-​Straße aufzusprengen. 

Die Täter ver­schaff­ten sich zunächst gewalt­sam Zutritt zum geschlos­se­nen Foyer eines Geldinstituts und lös­ten dabei ver­mut­lich die Alarmanlage aus. An einem Geldausgabeautomaten befes­tig­ten sie anschlie­ßend ein Päckchen mit einem bis­lang unbe­kann­ten Inhalt und führ­ten ein etwa 20 Meter lan­ges Kabel ins Freie. Warum es nicht zu einer Sprengung des Automaten kam, ist Gegenstand der kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermittlungen.

  • Nach Zeugenangaben flüch­te­ten ver­mut­lich drei männ­li­che Personen in unbe­kannte Richtung.
  • Zumindest einer der Männer benutzte einen Motorroller.
  • Der Rollerfahrer soll etwa 175 bis 180 Zentimeter groß sein und schwarze Kleidung sowie einen Motorradhelm getra­gen haben.

Da der Verdacht bestand, dass es sich beim Inhalt des schwar­zen Päckchens um Sprengstoff han­delt, wurde der Gefahrenbereich abge­sperrt und die Bewohner der dar­über lie­gen­den Wohnung evakuiert.

Abbildung Geldautomat mit ver­däch­ti­gem Gegenstand. Foto: Polizei

Experten des Landeskriminalamtes trans­por­tier­ten den ver­däch­ti­gen Gegenstand zu einer nahe gele­ge­nen Freifläche, wo er aus Sicherheitsgründen kon­trol­liert gesprengt wurde. Die Bewohner konn­ten anschlie­ßend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Ob sich in dem Inhalt tat­säch­lich um explo­si­ons­fä­hi­ges Material han­delt, ermit­telt nun das Kriminalkommissariat 14.

Zeugen, die im frag­li­chen Zeitraum oder in den Tagen vor der Tat ver­däch­tige Beobachtungen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer 02131 300–0 zu mel­den. Die Polizei sucht auch einen bis­lang unbe­kann­ten Zeugen, der die Tat oder die Flucht der Täter mit sei­nem Mobiltelefon foto­gra­fiert oder gefilmt haben soll.

(238 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)