Rhein-​Kreis Neuss warnt vor Hochwasser und Überflutungen an der Erft

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Aufgrund mas­si­ver Regenfälle ins­be­son­dere im Eifeler Quellgebiet der Erft warnt der Rhein-​Kreis Neuss vor einem mög­li­chen Hochwasser. 

Es exis­tiert die Gefahr der Überschwemmung von Wohn- und Gewerbegebieten in Flussnähe. Zudem kann es im Falle eines Hochwassers auch zu Wasseraustritten aus Kanälen im wei­te­ren Umfeld der Erft kom­men“, so Kreisdirektor Dirk Brügge, der den in der Nacht zu Donnerstag ein­be­ru­fe­nen Krisenstab leitet.

Er appel­lierte an die Bürgerinnen und Bürger, „vor­sorg­lich in den an der Erft gele­ge­nen Gebieten tie­fer gele­gene Wohnbereiche zu mei­den, Tiefgaragen zu räu­men und Wertgegenstände aus Souterrains und Kellern zu ent­fer­nen“. Flussaufwärts sind Uferregionen der Erft bereits in Teilen über­flu­tet. Eine genaue Entwicklung kann aktu­ell noch nicht pro­gnos­ti­ziert wer­den. Möglicherweise könnte auch der Norfbach betrof­fen sein.

Das Tief „Bernd“ hat auch im Rhein-​Kreis Neuss für Unwetter mit Starkregen gesorgt und die Gewässer bedroh­lich anschwel­len las­sen. Die Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss alar­mierte in der Nacht auf Donnerstag Feuerwehr und Technisches Hilfswerk zu ins­ge­samt 246 Einsätzen. Mit 85 gab es die meis­ten Einsätze in der Stadt Dormagen, gefolgt von jeweils 49 in Grevenbroich und Jüchen. 35 Mal muss­ten die Hilfskräfte in Neuss aus­rü­cken, 15 Mal in Rommerskirchen, acht­mal in Meerbusch, drei­mal in Korschenbroich und zwei­mal in Kaarst.

Der Rhein-​Kreis Neuss beob­ach­tet die Hochwassersituation kon­ti­nu­ier­lich und infor­miert über die aktu­elle Lage.

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