Kanalsanierung und Straßenbauarbeiten in Kleinenbroich – So geht es wei­ter auf der Baustelle

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Seit dem 12. Juli ist die L 381 zwi­schen dem Jüchener Bach und dem Ortsausgang Kleinenbroich (Fahrtrichtung Büttgen/​Neuss) voll­stän­dig gesperrt. Damit ist der nächste Schritt auf dem Weg einer Kanalsanierung und Fahrbahndeckenerneuerung erreicht. 

Viel gibt es bei einem so gro­ßen Projekt zu beach­ten. Die Arbeiten lau­fen trotz der Wetterwidrigkeiten nach Plan. Kontinuierlich wird das Kanalsystem im Stadtgebiet saniert. In Kleinenbroich sind bereits viele Bereiche abge­schlos­sen, die rund um die Trogsanierung (Rhedung/​Holzkamp) abge­wi­ckelt wer­den konnten.

Im März star­tete die für 2021 geplante Kanalsanierung mit den Arbeiten in der Haus-​Randerath-​Straße und im Friedhofsweg. Gleiches gilt für die Ladestraße. Im Anschluss sind nun seit April groß­räu­mige Umleitungen im Bereich der Raitz-​von-​Frentz-​Straße ein­ge­rich­tet. Für die Kanalsanierung reichte zunächst eine halb­sei­tige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Neuss aus. Nun geht es an die Fahrbahndecke.

Eine Baustelle vor der Tür ist immer mit Unannehmlichkeiten ver­bun­den“, so Thomas Dückers, „jedoch bemü­hen wir uns alle gemein­sam darum, diese so gering wie mög­lich zu hal­ten.“ Anliegerinnen und Anlieger kön­nen sich so bei­spiels­weise an die aus­füh­rende Baufirma vor Ort wen­den und ihr Grundstück mit dem Auto errei­chen, wenn das der aktu­elle Stand der Arbeiten zulässt.

Der über­wie­gende Teil der Menschen hat Verständnis für sol­che Arbeiten, von denen ja letzt­lich auch alle pro­fi­tie­ren“, lau­tet die Erfahrung von Christoph Herchner. „Viele brin­gen den Arbeitern einen Kaffee oder bie­ten Wasser an. Auf kom­mu­ni­ka­ti­ver Ebene las­sen sich viele Probleme lösen – doch mit eini­gen Unannehmlichkeiten muss man leben, bis die Arbeiten vor­bei sind.“

Nicht zuletzt die aus­füh­ren­den Firmen vor Ort setz­ten alles daran, die Baustelle im Zeitrahmen abzu­wi­ckeln. Yannik Zilken von der Hamelmann GmbH führt mit sei­nem Team im Auftrag vom SEK und dem Landesbetrieb Straßen NRW die Fahrbahnerneuerung durch und lässt die Fräsarbeiten selbst bei Dauerregen aus­füh­ren. „Alle unsere ande­ren Baustellen ruhen auf­grund der Wetterlage, aber diese Arbeiten kön­nen wir aus­füh­ren und hof­fen natür­lich, dass wir zum geplan­ten Zeitpunkt der Asphaltierung eine tro­ckene Wetterphase erwischen.“

Dies wird vor­aus­sicht­lich Anfang August der Fall sein. Auch dazu bekom­men die Anwohnerinnen und Anwohner dann noch­mals Post, da wäh­rend die­ser Zeit – die etwa drei Tage dau­ern wird – ein Befahren der Fahrbahn auch durch die Anwohnerinnen und Anwohner nicht mög­lich sein wird.

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