Feuerwehr war rund um die Uhr im Einsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der am Mittwoch (14. Juli), mit nur weni­gen Stunden Unterbrechung, nie­der­ge­gan­gene Starkregen, hat die Freiwillige Feuerwehr vom Vormittag bis in die späte Nacht hin­ein in Atem gehal­ten und ihr bis dahin 21 Einsätze „beschert“.

Bereits am Vormittag hatte der Keller des Evangelischen Gemeindezentrums in Eckum unter Wasser gestan­den. Ab dem spä­ten Nachmittag ver­dich­tete sich dann die Zahl der Einsätze, bei denen die Feuerwehrleute ins­be­son­dere über­flu­tete Keller leer pum­pen muss­ten, bzw. die Pumpen in Gang setz­ten und sich zum nächs­ten Einsatzort bega­ben. Betroffen war u.a. die Berghütte in Vanikum.

Nachdem der Regen gegen 22 Uhr auf­ge­hört hatte, schien sich die Situation zu ent­span­nen, doch erwies sich dies als trü­ge­risch: Nach Mitternacht musste die Feuerwehr wei­tere Male aus­rü­cken, so etwa in die Butzheimer Wyckgasse. Gegen 5.30 Uhr war der Großeinsatz zunächst beendet.

Einen „Nachschlag“ gab es dann nach den Worten von Feuerwehrchef Werner Bauer in den frü­hen Morgenstunden, wo die Ehrenamtler noch ein­mal zur Bachstraße in Butzheim und der Frankenstraße in Oekoven geru­fen wur­den. Im Einsatz waren ins­ge­samt rund 80 Feuerwehrleute – zum Teil bis in die frü­hen Morgenstunden hin­ein. Hilfe aus umlie­gen­den Kommunen erwies sich dabei als nicht nötig.

Was umge­kehrt nicht der Fall war: Als alle Einsätze im Gemeindegebiet abge­ar­bei­tet waren, rückte Werner Bauer mit fri­schen Kräften nach Grevenbroich aus, wo das Hydro-​Werk von den Wassermassen beson­ders stark in Mitleidenschaft gezo­gen wor­den war. Dort waren die Kabelkanäle für die Versorgungsleitungen zuge­lau­fen. Hier war der Einsatz erst am Donnerstagmorgen um 7 Uhr beendet.

Gemeinsam mit Werner Bauer und dem Evinghovener Löschzugführer Frank Engels koor­di­nierte Daniel Krey – im Ordnungsamt für Feuerwehrbelange zustän­dig – in der Einsatzzentrale an der Wehrstraße. Von einer rekord­ver­däch­ti­gen Anzahl von Einsätzen mochte Krey nicht spre­chen. Dennoch: „Wir wer­den uns wohl ver­mehrt auf sol­che Ereignisse ein­stel­len müs­sen“, meinte er ange­sichts der in den ver­gan­ge­nen Jahren deut­lich ver­mehr­ten Starkregenereignisse.

Mit Pumpen nicht mehr getan war es bei der Unterführung der Neurather Straße in Höhe von Feldbahnmuseum und Kreistierheim: Hier stand das Wasser so hoch, dass die Unterführung zu spä­ter Stunde vom Bauhof der Gemeinde abge­sperrt wer­den musste – sicher­heits­hal­ber gleich an der Zufahrt von der B 59 her.

Foto: Gemeinde

Nach Auskunft des Tiefbauamts gab es offen­sicht­lich meh­rere Fälle, wo ins­be­son­dere Taxis das Verbotsschild schlicht­weg miss­ach­te­ten. Mitarbeiter des Kreistiefbauamts seien dabei am Donnerstagvormittag wüst beschimpft wor­den, wie zu erfah­ren war. Gestern Nachmittag hatte sich die Situation soweit ent­spannt, dass die Sperrung wie­der auf­ge­ho­ben wer­den konnte.

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