Fällung einer Esche in Kamphausen

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Eine der bei­den ca. 80 Jahre alten Eschen an der Trafostation in Kamphausen muss gefällt wer­den. Im Rahmen einer Baumkontrolle wur­den zahl­rei­che Fruchtkörper des soge­nann­ten Flachen Lackporlings an der Stammbasis nachgewiesen.

Dieser Pilz ist Holz zer­set­zend und pro­du­ziert Weißfäule. Er mini­miert dadurch kon­ti­nu­ier­lich die Standsicherheit. Aufgrund des kri­ti­schen Pilzbefalls wurde ein Fachunternehmen beauf­tragt, eine ein­ge­hende Untersuchung in Form von Bohrwiderstandsmessungen im Bereich des Stammfußes durchzuführen.

Diese zeig­ten, dass die Holzzersetzung ins­be­son­dere an den Wurzelanläufen ab einer Bohrtiefe von 10 cm so weit vor­an­ge­schrit­ten ist, dass die Esche nicht mehr als bruch- und stand­si­cher gel­ten kann. Auch die Baumkrone zeigt eine ein­ge­schränkte Vitalität, sodass man davon aus­ge­hen kann, dass der Baum nicht mehr genü­gend Nährstoffe pro­du­ziert, um die Pilzerkrankung in Schach zu halten.

Die Stadt Jüchen folgt nun der gut­ach­ter­li­chen Empfehlung, den Baum zeit­nah zu fällen.

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