Extemen Niederschlägen vom Mittwoch: Korschenbroich glimpf­lich davongekommen

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Nach den extre­men Niederschlägen der ver­gan­ge­nen Tage und ange­sichts der Bilder aus ande­ren NRW-​Städten fällt die Schadensbilanz in Korschenbroich am heu­ti­gen Tage (15. Juli) ver­gleichs­weise gering aus. 

Probleme berei­te­ten ges­tern ein­zelne Wassereintritte in Kellern, an Dächern und Fenstern, umge­stürzte Bäume und rand­volle Wasserläufe. Die Feuerwehr nennt drei grö­ßere Einsatzbereiche:

Im Bereich von Haus Glehn war sie am Abend im Einsatz, weil der stark ange­schwol­lene Jücherner Bach das Herrenhaus zu über­flu­ten drohte. Ebenfalls am Jüchener Bach in Höhe der Schiefbahnerstraße gab es einen Rohrschaden im Bereich der Brückensanierung.

Im Ortsteil Korschenbroich wurde teil­weise Wasser durch Kellerwände gedrückt, ein Feuerwehreinsatz war dort aber nicht erfor­der­lich. Die Kanäle wur­den kon­trol­liert und waren voll aus­ge­las­tet, aber zum Glück nicht über­las­tet. Aus städ­ti­schen Gebäuden wer­den ver­schie­dene Wassereintritte gemel­det. Beispielsweise waren die Dachentwässerungen an meh­re­ren Kitas über­las­tet, sodass es zu Wassereinbrüchen vom Dach kam. Auch durch undichte Fenster oder Außentüren ande­rer städ­ti­scher Gebäude drang Wasser ein.

Auf dem Betriebsgelände am Trietenbroich stürz­ten zwei Bäume um. Die Regenmenge lag über den Tag ver­teilt bei etwa 60 Litern pro Quadratmeter und blieb damit unter dem vor­ge­warn­ten Wert von 90 bis 120 Litern.

Auch wenn alle ein­zel­nen Schäden ärger­lich sind und ihre Behebung mit Aufwand ver­bun­den ist, sind wir doch glimpf­lich davon­ge­kom­men“, zieht Beigeordneter Thomas Dückers Bilanz.

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