Rhein-​Kreis Neuss: Zollfahndung Essen ermit­telt im Fall einer der größ­ten Kokainfunde in NRW

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Robert Schilken, Herausgeber



Essen /​Rhein-​Kreis Neuss (ots) Das Zollfahndungsamt Essen hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Ermittlungen zu einer der größ­ten Kokain Sicherstellung in NRW von ins­ge­samt 451 kg Kokain übernommen.

Am 01.07.2021 stell­ten Mitarbeiter einer Firma im Rhein-​Kreis Neuss beim Entladen eines Überseecontainers ver­däch­tige Mülltüten mit Sporttaschen in der Warenlieferung fest und mel­dete dies sogleich der ört­li­chen Polizeiwache. Da es sich jedoch um eine zoll­amt­li­che Einfuhr han­delte, wurde das zustän­dige Hauptzollamt Krefeld eingeschaltet.

Umgehend mach­ten sich die dor­ti­gen Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Kaldenkirchen auf den Weg und stell­ten 13 Sporttaschen mit Kokain in Blöcken sicher. Das Zollfahndungsamt Essen, Dienstsitz Aachen, über­nahm die Ermittlungen. Die ers­ten Ermittlungen erga­ben, dass der ver­plombte Container auf dem Seeweg von Brasilien nach Rotterdam ver­schifft wurde. Die Legalladung bestand aus Klebstoffen. Als ille­ga­ler „Beipack” befan­den sich ins­ge­samt 451 kg in Blöcke gepress­tes Kokain in den Sporttaschen.

Mutmaßlich han­delt es sich um einen miss­glück­ten Rip-​Off-​Schmuggel, bei dem die Kriminellen das Kokain in Sport- oder Reisetaschen ver­packt in Containern auf die Ladung packen, um sie schnell durch einen Mittäter abho­len zu kön­nen. Das Risiko der Entdeckung wird dabei bewusst in Kauf genom­men, zuguns­ten der schnel­len und unkom­pli­zier­ten Verfügbarkeit des Kokains.

Der Straßenverkaufspreis des Kokains liegt bei etwa 31 Millionen Euro. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach dau­ern an.

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