Modernes Trainingsangebot: Am Krähenacker haben die Bauarbeiten für die neue Leichtathletik-​Anlage begonnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath – Freudige Nachricht für den Meerbuscher Vereins- und Freizeitsport: Im städ­ti­schen Sportpark am Krähenacker haben die Arbeiten zum Bau der neuen Leichtathletikanlage begonnen. 

Derzeit sind am Krähenacker die Landschafts- und Tiefbauer am Zug. Der Aufwand zum Baustart ist beträcht­lich: Rund 3.000 Kubikmeter Boden müs­sen bewegt wer­den, um die bau­li­chen Voraussetzungen zu schaf­fen. Unter ande­rem wer­den dazu die alte Aschelaufbahn samt Tragschicht abge­tra­gen und Gräben für die auf­wen­dige Entwässerung der Anlage ausgehoben.

Anschließend rücken die Elektriker an, um sechs Flutlichtmasten mit LED-​Technik zu set­zen und die nöti­gen Stromleitungen zu zie­hen. Wenn alles fer­tig ist, wer­den sowohl die Laufbahnen als auch das Rasenspielfeld in den Abendstunden beleuch­tet sein. Für die Läufer und Jogger fährt das Flutlicht auf zehn Prozent Auslastung, wird zusätz­lich Fußball gespielt, kann die volle Leuchtkraft genutzt wer­den. Das Licht für die Laufbahn lässt sich dazu übri­gens auch indi­vi­du­ell ein­schal­ten. Nach einer Stunde erlö­schen die LEDs lang­sam von selbst. Um 22 Uhr endet der Flutlichtbetrieb.

Im drit­ten Bauabschnitt wird ein Spezialunternehmen schließ­lich die vier neuen, jeweils 400 Meter lan­gen Kunststoffbahnen ver­le­gen. Vor den Zuschauerrängen gibt es sechs Bahnen für 100- und 60 Meter-​Läufe. Hinzu kom­men Einrichtungen für Weit‑, Drei- und Hochsprung sowie für Speerwurf und Kugelstoßen. Experten des Deutschen Leichtathletikverbandes haben die Planer aus dem Rathaus bera­ten, damit alles bes­tens passt.

Das neue Angebot kommt den Osterather Leichtathleten und allen Meerbuscher Vereinen mit Leichtathletikabteilung zugute. Aber auch Freizeitsportler kön­nen zum Training kom­men, wenn es der Vereinsbetrieb zulässt”, so Michael Betsch, der als Bereichsleiter unter ande­rem für Meerbuschs Grünflächen und Sportanlagen zustän­dig ist.

Der Wunsch, eine zen­trale, gut aus­ge­stat­tete und oben­drein ganz­jäh­rig nutz­bare Leichtathletik-​Anlage für Meerbusch zu errich­ten, stammt aus dem Sportstättenentwicklungsplan der Stadt Meerbusch, der 2018 gemein­sam mit der Politik, sport­in­ter­es­sier­ten Bürgern und Vertretern der hei­mi­schen Sportvereine erar­bei­tet wurde. Nach dem Bau meh­re­rer Kunstrasenplätze, die vor allem den Fußballern die­nen, soll­ten dem­nach auch die Leichtathleten bes­sere Bedingungen für ihren Sport bekommen.

Die Leichtathletik trei­ben­den Meerbuscher Vereine haben sich schon früh­zei­tig auf den Standort Krähenacker geei­nigt, und ich glaube, die Entscheidung war gold­rich­tig”, so Peter Dietz, der das Projekt als Vorsitzender des Stadtsportverbandes und des Osterather Turnvereins (OTV) beglei­tet. Hinzu kam, dass die alte Asche-​Laufbahn Am Krähenacker wegen defek­ter Drainage ins­be­son­dere nach län­ge­rem Regen nicht mehr nutz­bar war.

Anwohner kön­nen den lau­fen­den Bauarbeiten übri­gens gelas­sen zuse­hen. Um die umlie­gen­den Wohngebiete nicht mit Lkw-​Verkehr zu belas­ten, hat Markus Weidemann, Planer und Bauleiter des Projekts, eigens eine Baustellenzufahrt direkt zur Westumgehung ein­rich­ten lassen.

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