Masterplan-​Innenstadt: Christiana Kemmerling, Heinz Hilgers und Peter-​Olaf Hoffmann ver­stär­ken Projektbeirat

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Dormagen – Die ers­ten Personalien des Projektbeirates für den Masterplan-​Prozess Innenstadt ste­hen fest. Bei den Planungen zur Neugestaltung der Dormagener Innenstadt kann Bürgermeister Erik Lierenfeld auf pro­mi­nente Unterstützer zählen. 

Mit den bei­den ehe­ma­li­gen Bürgermeistern Heinz Hilgers und Peter-​Olaf Hoffmann sowie der frü­he­ren Vorsitzenden des Innenstadtausschusses, Christiana Kemmerling, konnte das Stadtoberhaupt gleich drei prä­gende Köpfe der jüngs­ten Dormagener Historie für das Gremium gewinnen.

Heinz Hilgers war von 1989 bis 1999 sowie von 2004 bis 2009 Bürgermeister der Stadt Dormagen. Zudem war er von 1985 bis 1994 Abgeordneter des Landtages von Nordrhein-​Westfalen. Maßgeblich trieb Heinz Hilgers die Einrichtung eines urba­nen Zentrums in Dormagen voran. So ent­stand wäh­rend sei­ner Amtszeit 1996 die Rathaus-​Galerie, die auch heute noch zen­tra­ler Bestandteil der Innenstadt ist. Auch der Neubau des Rathauses, das Kulturzentrum an der Langemarkstraße und die Stadtbibliothek am Helmut-​Schmidt-​Platz sind eng mit dem Engagement Hilgers verbunden.

Peter-​Olaf Hoffmann war 1979 sowie von 1987 bis 1989 und 2009 bis 2014 Bürgermeister der Stadt Dormagen. Von 1980 bis 1985 war er Mitglied des Landtages Nordrhein-​Westfalen. Unter ihm wurde 1988 die Fußgängerzone eröff­net. Hoffmann lag die Entwicklung der Innenstadt mit einem rei­chen Veranstaltungsleben und der Schutz der dor­ti­gen Geschäfte sehr am Herzen. Stark setzte er sich auch für einen leben­di­gen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt ein.

Christiana Kemmerling war 25 Jahre Rätin im Dormagener Stadtrat und von 1989 bis 1994 Vorsitzende des Sonderausschusses Innenstadt. In die­ser Funktion ebnete sie unter Bürgermeister Heinz Hilgers den Weg für zahl­rei­che Weiterentwicklungen der Innenstadt. Zudem war sie von 1999 bis 2004 stell­ver­tre­tende Bürgermeisterin der Stadt Dormagen.

(v.l.n.r.): Heinz Hilgers, Christiana Kemmerling, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Dr. Martin Brans, Technischer Beigeordneter, und Peter-​Olaf Hoffmann. Foto: Stadt

Der Projektbeirat besteht ins­ge­samt aus rund 27 Mitgliedern ver­schie­de­ner Alters- und Berufsgruppen. Die Mitglieder sol­len als Sprachrohr für ihre Interessensgruppen fun­gie­ren und Ideen, Anregungen und Wünsche in den Prozess ein­flie­ßen las­sen. Der Projektbeirat ist in bera­ten­der Funktion für die Stadtverwaltung tätig, die wie­derum Empfehlungen an die Politik weiterreicht.

Der Auftakttermin des Projektbeirates fin­det am 20. Juli in der Kulturhalle statt. Insgesamt erwar­ten die Vertreter*innen drei bis sechs Termine, die auf die nächs­ten zwei Jahre ver­teilt sind.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und allen inter­es­sier­ten Bürger*innen der Stadt soll der Beirat zunächst eru­ie­ren, ob die Innenstadt noch zeit­ge­mäß gestal­tet ist, ob sie aus­rei­chende Angebote zum Einkaufen, zum Wohnen, zum Versorgen und Verweilen bie­tet und wel­che Folgen die Corona-​Pandemie auf die Innenstadt hat. Eine wei­tere zen­trale Frage ist, wel­che Herausforderungen durch den Klimawandel auf die Innenstadt zukom­men und wie die­sen durch lokale Klimaschutz-​Maßnahmen gezielt begeg­net wer­den kann.

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