Jugendkriminalität – Start der Initiative „Kurve krie­gen” bei der Polizei Rhein-​Kreis Neuss

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Rhein-​Kreis Neuss (ots) Die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ist eine von zwölf Polizeibehörden im Land NRW, bei der zum 01.07.2021 die Initiative „Kurve krie­gen” an den Start geht.

Kurve krie­gen” ist eine kri­mi­nal­prä­ven­tive Initiative der Landesregierung Nordrhein-​Westfalen, die kri­mi­na­li­täts­ge­fähr­de­ten Kindern und Jugendlichen hilft, Wege aus der Kriminalität zu finden.

Die Initiative gibt es nun bereits seit zehn Jahren. Wir tei­len hier die Pressemeldung des Innenministeriums NRW vom 01. Juli 2021 anläss­lich des Jubiläums:

Zwölf neue Standorte für „Kurve krie­gen” zum 10-​jährigen Jubiläum Reul: „Das ist ein Beweis, wie erfolg­reich und nach­hal­tig ”Kurve krie­gen” ist.”

Das nordrhein-​westfälische Innenministerium ver­stärkt sei­nen Kampf gegen Jugendkriminalität. Die Initiative „Kurve krie­gen” erhält anläss­lich ihres zehn­jäh­ri­gen Jubiläums zwölf neue Standorte. „Das ist ein Beweis, wie erfolg­reich und nach­hal­tig ”Kurve krie­gen” ist”, so Innenminister Herbert Reul.

Acht der zwölf neuen Standorte neh­men am mor­gi­gen Donnerstag, 1. Juli 2021, ihre Arbeit auf. Hierbei han­delt es sich um die Kreispolizeibehörden Viersen, Rhein-​Kreis Neuss, Warendorf, Steinfurt, Krefeld, Rhein-​Sieg-​Kreis, Unna und Borken. Die übri­gen vier Standorte Coesfeld, Gütersloh, Heinsberg und Soest wer­den vor­aus­sicht­lich im August die­ses Jahres an den Start gehen. Insgesamt ist die Initiative dann in 35 Polizeibehörden in Nordrhein-​Westfalen ver­tre­ten und dort jeweils in der Direktion Kriminalität verortet.

Im Sommer 2011 begann die Erfolgsgeschichte von „Kurve krie­gen” mit damals acht Standorten. Dieses Jahr fei­ert die Initiative ihren zehn­ten Geburtstag. Das Ziel dabei ist es, soge­nannte Intensivtäterkarrieren zu ver­hin­dern. Stark kri­mi­na­li­täts­ge­fähr­dete junge Menschen sol­len „wie­der auf Kurs gebracht” und dabei unter­stützt wer­den, die­sen neu ein­ge­schla­ge­nen Weg beizubehalten.

Das damals und auch heute noch ein­ma­lige daran: Pädagogische Fachkräfte arbei­ten Hand in Hand mit Kriminalbeamtinnen und ‑beam­ten zusam­men. „ ”Kurve krie­gen” schweißt Jugendhilfe und Polizei zu Expertenteams zusam­men; in die­ser Form ein­zig­ar­tig in Deutschland”, so Reul.

Seit 2011 haben fast 1.700 Kinder und Jugendliche nebst ihren Eltern das Programm durch­lau­fen; fast 800 von ihnen haben es erfolg­reich abge­schlos­sen. Im Durchschnitt bege­hen vier von zehn Jugendlichen keine Straftat mehr, nach­dem sie das Präventionsprogramm absol­viert haben. Die Erfolgsquote liegt bei circa 40 Prozent. Bei den wei­te­ren 60 Prozent wer­den Straftaten um mehr als die Hälfte ver­rin­gert. Im Bereich der Körperverletzungsdelikte liegt die Quote sogar bei 75 Prozent.”

Weitere Informationen fin­den Interessierte unter www​.kur​ve​krie​gen​.nrw​.de.

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