Coronaschutzverordnung: Erleichterungen für Ferienfreizeiten

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration tei­len mit: Angesichts der aktu­ell nied­ri­gen Inzidenzzahlen sind die Regelungen für Ferienreisen und Ferienangebote der Jugendverbände und Jugendhilfeträger ange­passt worden. 

Abgesichert durch Coronatests ist nun bei der im gan­zen Land gel­ten­den Inzidenzstufe 1 (7‑Tage-​Inzidenz von höchs­tens 35) bei den Ferienaktionen eine weit­ge­hende Normalität möglich.

Konkret heißt das:

  • Bei Kinder- und Jugendreisen dür­fen auch Gruppen von mehr als 25 jun­gen Menschen gemein­sam betreut wer­den und gemein­same Aktivitäten aus­üben. Eine Aufteilung in klei­nere feste Gruppen ist nicht mehr erfor­der­lich. Dafür ist neben den bis­lang vor­ge­schrie­be­nen zwei Coronatests pro Woche auch zum Ende der Reise noch mal ein gemein­sa­mer Test vor­ge­se­hen. Hierdurch soll eine Weiterverbreitung mög­li­cher Infektionen in den letz­ten Tagen nach der Rückkehr ver­mie­den wer­den. Als Test kom­men ent­we­der kos­ten­freie Bürgertests oder gemein­sam vor­ge­nom­mene Selbsttests infrage.
  • Bei ande­ren Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche dür­fen ab sofort im Freien 50 und in Innenräumen 30 junge Menschen gemein­sam betreut wer­den. Hier ist zu Beginn und am Anfang jeder neuen Woche ein Coronatest erfor­der­lich. Nur bei grö­ße­ren und täg­lich wech­seln­den Gruppen muss alle drei Tage ein Test erfolgen.

Bei allen Angeboten gilt eine Maskenpflicht nur noch bei grö­ße­ren Gruppen in Innenräumen (mehr als 20 junge Menschen sowie fünf Betreuer; die Regelung gilt nicht beim Essen). Auch Mindestabstände dür­fen unter­schrit­ten werden.

Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann erklärt: „Es ist wich­tig, dass Kinder und Jugendliche, die in vie­ler­lei Hinsicht beson­ders stark unter der Pandemie gelit­ten haben, mög­lichst unbe­schwerte Ferien genie­ßen kön­nen. Diejenigen, die nicht weg­fah­ren kön­nen, sol­len nicht gegen­über ande­ren jun­gen Menschen, die ver­rei­sen, benach­tei­ligt wer­den. Sie haben gegen­über den Älteren große Solidarität bewie­sen und sich das red­lich ver­dient. Dank der aktu­ell nied­ri­gen Inzidenzzahlen und den lan­des­weit leicht ver­füg­ba­ren Coronatests kön­nen wir das sehr gut verantworten.“

Jugend- und Familienminister Joachim Stamp: „Kinder und Jugendliche haben wäh­rend der Pandemie enorme Einschränkungen hin­neh­men müs­sen, vor allem im sozia­len Bereich. Wir möch­ten Kindern und Jugendlichen gerade jetzt in den Ferien wie­der Treffen, Spaß und sozia­les Erleben ermög­li­chen. Kinder und Jugendliche brau­chen soziale Kontakte.

Wir möch­ten ihnen mehr Normalität ermög­li­chen und gemein­sa­mes Erleben wie­der zum Alltag zu machen. Den Trägern, die sich sehr für die Durchführung von Ferienangeboten enga­gie­ren, möchte ich für ihre Arbeit und ihr Engagement unter den schwie­ri­gen Bedingungen der Pandemie danken.”

Die Regelungen des § 12 der Coronaschutzverordnung gel­ten für Ferienaktionen aller freien und öffent­li­chen Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Sozialhilfe.

Alle Regelungen der aktu­el­len Coronaschutzverordnung sind unter dem nach­fol­gen­den Link zu fin­den: https://​www​.mags​.nrw/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​r​e​g​e​l​n​-​nrw

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