Ausbildungsprogramm NRW: Im Kreis wer­den 48 zusätz­li­che Lehrstellen gefördert

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das „Ausbildungsprogramm NRW“ geht in die vierte Runde. Die Landesregierung hatte es 2018 zum Ausgleich der regio­na­len Unterschiede auf dem Lehrstellenmarkt aufgelegt.

Jährlich sol­len rund 1000 zusätz­li­che Ausbildungsplätze geschaf­fen wer­den. In der Region Mittlerer Niederrhein kön­nen im Ausbildungsjahr 2020/​2021 ins­ge­samt 108 zusätz­li­che Lehrstellen geför­dert wer­den, davon 48 im Rhein-​Kreis Neuss.

Das Programm ermög­licht eine klas­si­sche Win-​Win-​Situation: Die Betriebe kön­nen sich Nachwuchs für die Zukunft sichern, und die Jugendlichen bekom­men eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Er rief Unternehmen und poten­zi­elle Bewerber auf, den Blick trotz Corona-​Pandemie und wirt­schaft­li­cher Einbußen auf die posi­ti­ven Perspektiven zu rich­ten und das Angebot der Landesregierung zu nutzen.

Das mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finan­zierte Programm soll die Ausbildungssituation für junge Menschen mit Startschwierigkeiten ver­bes­sern. Gleichzeitig gewährt es teil­neh­men­den Betrieben in den ers­ten 24 Monaten einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 325 Euro pro Monat bezie­hungs­weise 190 Euro pro Monat bei Teilzeitausbildung.

Das Verfahren ist für die Betriebe sehr ein­fach gehal­ten. Wichtig ist, dass das Unternehmen aus­bil­dungs­be­rech­tigt und der ange­bo­tene Ausbildungsplatz zusätz­lich ist. Das heißt etwa, dass der Betrieb noch nicht oder seit min­des­tens vier Jahren nicht aus­ge­bil­det hat oder dass er mit der Teilnahme am Programm mehr Lehrverträge als im Durchschnitt der ver­gan­ge­nen vier Jahre abschließt.

Arbeitsagenturen und Jobcenter schla­gen geeig­nete Bewerberinnen und Bewerber für eine Lehrstelle vor. Finden poten­zi­elle Arbeitgeber und Auszubildende zusam­men, so schlie­ßen die Betriebe regu­läre Verträge mit den Jugendlichen ab. Neben der geför­der­ten Vergütung erhal­ten die Unternehmen und künf­ti­gen Auszubildenden im Rhein-​Kreis Neuss Unterstützung bei der Zusammenführung sowie beim Start in die Ausbildung durch das Institut für Modelle beruf­li­cher und sozia­ler Entwicklung (IMBSE), durch das bereits im Vorjahr alle 48 Ausbildungsplätze erfolg­reich besetzt wer­den konnten.

Interessierte Arbeitgeber aus dem Rhein-​Kreis Neuss kön­nen direkt Kontakt zu die­sem Bildungsträger auf­neh­men. Die Telefonnummer lau­tet 0176/​12 89 50 02. Bei Rückfragen steht auch Claudia Trampen von der Kommunalen Koordinierung Rhein-​Kreis Neuss im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zur Verfügung. Ihre Telefonnummer lau­tet 0 21 31/​928 40 24, ihre E‑Mail-​Adresse claudia.trampen@rhein-kreis-neuss.de.

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