Reumütige Diebe bit­ten um Verzeihung – Beute wie­der da

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Zons (ots) In der Nacht von Donnerstag (24.6.) auf Freitag (25.6.) hat­ten sich bis dato Unbekannte Zugang zu einer Kirche in Zons verschafft.

Am dar­auf­fol­gen­den Tag stell­ten Gemeindemitglieder den Diebstahl unter ande­rem eines gro­ßen Kerzenständers und eines Kreuzweg-​Bildes fest.
Die Tat stieß in Zons auf gro­ßes Unverständnis und auch die mut­maß­li­chen Täter erleb­ten offen­bar ein schlim­mes Erwachen mit ein­her­ge­hen­dem schlech­ten Gewissen.

So zumin­dest drü­cken sie es nun in einem anony­men Brief an die Kirchengemeinde aus, indem sie, les­bar zer­knirscht, um Vergebung für die­sen „schwer­wie­gen­den Fehler”, der unter dem erheb­li­chen Einfluss von Alkohol gesche­hen sein soll, bitten.

Verpackt zurück­ge­brach­tes Diebesgut aus Kirche.

Sorgsam ver­packt stand auch das Diebesgut am Kirchenschiff ange­lehnt und die reui­gen Verantwortlichen sicher­ten in ihrem Schreiben zu, für eine beschä­digte Kerze finan­zi­el­len Ausgleich schaf­fen zu wollen.

Während die Chancen auf himm­li­sche Vergebung (nach hier ver­tre­te­ner Meinung) gut ste­hen, sind die Ermittlungen der ein­ge­schal­te­ten Kriminalpolizei damit noch nicht been­det. Sollten sich die Briefeschreiber auch bei der Polizei per­sön­lich beken­nen wol­len, ist das unter 02131 300–0 mög­lich und kann in einem spä­te­ren Strafverfahren Berücksichtigung finden.

(97 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)