Bruderschaft fei­erte St.Peter und Paul in redu­zier­tem Rahmen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – „Feiert mit Köpfchen”, schloss Brudermeister Peter-​Josef Plück seine Ansprache bei der tra­di­tio­nel­len Totenehrung anläss­lich des St. Peter und Paul Fests der St. Sebastianus-​Bruderschaft – und dürfte über die eige­nen Mitglieder hin­aus auch die übri­gen Schützenvereine und ‑bru­der­schaf­ten in der Gemeinde gemeint haben. 

Damit waren die Rahmenbedingungen für die tra­di­ti­ons­rei­che Feier des Patronatstags der Pfarrgemeinde St. Peter schon umfas­send umschrie­ben: Auch wenn das Fest nicht aus­fiel, wurde coro­nabe­dingt in sehr redu­zier­tem Rahmen gefei­ert. Nach einer hei­li­gen Messe folgte der Gang zum Alten Friedhof, wo die Bruderschaft nach den Worten Plücks „der Opfer von Krieg, Gewalt und Desinformation” gedachte.

Ins Gedenken schloss er auch die wäh­rend des ver­gan­ge­nen Jahrs ver­stor­be­nen Mitglieder und Freunde der Bruderschaft ein: Josef Clemens, Karl Berg, Ludwig Nagel, Heinz Ciesielski, Heinz Winkler, Hubert Schwind, Theo Kaltenberg, Maria Wolter, Jacob Secker , Käthe Nagel und Rudi Koch waren zumeist viele Jahrzehnte lang Mitglieder der St. Sebastianus-Bruderschaft.

Mit von der Partie waren natür­lich auch der desi­gnierte Bruderschaftskönig Markus Geller und Königin in spe Anke sowie der desi­gnierte Bruderschaftsprinz Marc Eltner. Die Anwartschaft auf den Titel hat­ten Geller und Eltner bereits 2019 errun­gen – bis Corona dazwi­schen­kam: Ihre Ämter antre­ten kön­nen sie erst beim St. Peter- und Paul Fest 2022, was Markus Geller ange­sichts sei­ner unge­wöhn­lich lan­gen Kronprinzen-​Zeit iro­nisch so kom­men­tierte: „Dann werde ich gleich Kaiser.”

Mit dem erfolg­rei­chen Vogelschuss 2019 war die Grundlage dafür gelegt, eine jah­re­lange Thronvakanz zu been­den: Martin Schmitz war 2015/​2016 der bis­lang letzte König der Bruderschaft. Die war in die­sen Jahren arg von Krisen gebeu­telt, doch mit dem bis­lang letz­ten in nor­ma­lem Rahmen gefei­er­ten Patronatsfest 2019 zeigte sich wie­der Licht am Ende des Tunnels.

Die durch Corona unter­bro­chene, posi­tive Entwicklung wol­len Peter-​Josef Plück und seine Mitstreiter im Vorstand nach Kräften fort­set­zen. Schon jetzt im Blick haben sie das 600-​Jahr-​Jubiläum, das 2025 ansteht. Die ihre Gründung auf das Jahr 1425 datie­ren­den Sebastianer sind damit eine der ältes­ten Bruderschaften in der gesam­ten Region und wer­den sich sicher gründ­lich auf ihr Jubelfest vorbereiten.

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