Aufmerksame Bankangestellte ver­hin­dern Betrug – Täter geht leer aus

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) Am Montag (28.06.) infor­mier­ten Bankangestellte die Polizei, weil sie ver­mu­te­ten, dass eine ihrer Kundinnen Opfer von Betrügern gewor­den sein könnte.

Es stellte sich in der Tat her­aus, dass die Seniorin, die bereits in der Woche zuvor einen vier­stel­li­gen Geldbetrag hatte über­wei­sen wol­len und am Montag erneut mit dem Vorhaben bei der Bank erschien, einen noch etwas höhe­ren vier­stel­li­gen Betrag zu trans­fe­rie­ren, von einem ver­meint­li­chen US-​Soldaten kon­tak­tiert wor­den war.

Der ihr unbe­kannte Mann hatte sie über einen Messengerdienst ange­schrie­ben und nach und nach ihr Vertrauen gewon­nen. Er machte ihr viele Komplimente und erzählte nach eini­ger Zeit, er werde in ein ande­res Militärlager ver­legt, sein Gepäck aber werde vom Zoll fest­ge­hal­ten. Der Mann bat sie, die „Gebühr” für ihn zu bezahlen.

Dass es sich hier­bei um eine häu­fige Masche von soge­nann­ten love scam­mern han­delt, ahnte die Seniorin nicht. Weil den Bankmitarbeitern die Sache jedoch zu Recht dubios erschien, konnte der Betrug im letz­ten Moment ver­hin­dert werden.

Die lebens­äl­tere Dormagenerin erstat­tete Anzeige. Ihr wurde gera­ten, den Kontakt umge­hend abzu­bre­chen und ins­be­son­dere keine wei­te­ren Geldüberweisungen mehr vor­zu­neh­men. Das Kriminalkommissariat 25 hat die wei­te­ren Ermittlungen übernommen.

(55 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)