Vergaberichtlinien für Baugrundstücke wer­den modifiziert

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Das Bieterverfahren für die Baugrundstücke im Baugebiet „Östlich der Schulstraße“ in Stürzelberg ist abgeschlossen. 

Verkauft wur­den zwölf Baugrundstücke an pri­vate Bauherren für den Bau von Doppelhaushälften sowie sie­ben Grundstücke für eine frei ste­hende Bebauung. Dabei wur­den Einnahmen zwi­schen 426 Euro und 904 Euro pro Quadratmeter erzielt.

Die Stadt Dormagen beab­sich­tigt, die aktu­el­len Vergaberichtlinien für Baugrundstücke zu modi­fi­zie­ren, ins­be­son­dere im Hinblick auf die Höhe der abge­ge­be­nen Gebote. Derzeit sieht die Vergaberichtlinie Boni für Familien und Dormagener Haushalte vor.

Zukünftig pla­nen wir, wei­tere Anreize in Bezug auf soziale Kriterien und ver­ga­be­recht­li­che Bestimmungen zu schaf­fen“, sagt der Technische Beigeordnete, Dr. Martin Brans. „Grundsätzlich sind Gebote in Höhe von rund 900 Euro nicht im Sinne der Stadt Dormagen.“

Unter ande­rem möchte die Stadt das Haushaltsnettoeinkommen der Bietenden bei der Vergabe berück­sich­ti­gen. Weiterhin sol­len Regelungen geschaf­fen wer­den, um über­zo­gene Angebote zu ver­mei­den. „Aktuell prü­fen wir die Möglichkeit, eine Kappungsgrenze sowie eine erwei­terte Eigennutzungsverpflichtung ein­zu­füh­ren, um Übertreibungen bei Angebotsabgaben zu ver­mei­den“, erklärt Robert Ullrich, Leiter des Fachbereichs Städtebau.

Wir beab­sich­ti­gen, die Vergaberichtlinie so anzu­pas­sen, dass sie die Kriterien des kom­mu­nal­po­li­tisch ver­ant­wort­li­chen Handelns und einer sozial gerech­ten Bodennutzung erfüllt.“ Langfristiges Ziel sei es, die ange­spannte Marktsituation am Bodenmarkt zu entschärfen.

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