Terminvereinbarungen mög­lich – Impfzentrum erhält 6.210 Dosen für Erstimpfungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss erhält für die nächs­ten bei­den Wochen ins­ge­samt 6.210 Impfdosen des Herstellers BioNTech für sein Impfzentrum. 

Einen Termin in den Impfzentren ver­ein­ba­ren kön­nen Personen über 60 Jahre, Vorerkrankte ab 16 Jahren, die noch kei­nen Impftermin über die nie­der­ge­las­se­nen Praxen erhal­ten haben, sowie Beschäftigte von Krankenhäusern, (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Dies hat das Land in sei­nem am 18. Juni ver­öf­fent­li­chen Impferlass festgelegt.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke freut sich, dass die Erstimpfungen im Impfzentrum des Kreises und der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung nun wie­der auf­ge­nom­men wer­den kön­nen: „Mit Blick auf die zuneh­mende Ausbreitung der deut­lich anste­cken­de­ren Delta-​Variante ist es noch wich­ti­ger, alle Menschen schnellst­mög­lich zu imp­fen“, so der Landrat.

Gut sei dabei, dass ins­be­son­dere Menschen mit einem hohen Risiko für einen schwe­ren Krankheitsverlauf in den Impfzentren eine zusätz­li­che Impfmöglichkeit erhal­ten. Petrauschke appel­liert aber auch an alle ande­ren noch nicht Geimpften, sich über Haus- und Betriebsärzte um einen Impftermin zu bemü­hen: „Wir sind auf einem guten Weg. Aber nur mit einer mög­lichst hohen Impfquote wird es gelin­gen, die Pandemie auch im kom­men­den Herbst ein­däm­men zu kön­nen.“ In den kom­men­den Wochen sei hier­für auch deut­lich mehr Impfstoff angekündigt.

Terminbuchungen sind ab Mittwoch, 23. Juni um 8 Uhr über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung möglich:

  • online unter www​.116117​.de
  • tele­fo­nisch unter (0800) 116 117 01

Über 60-​jährige haben ihre Berechtigung im Impfzentrum durch Vorlage eines Ausweisdokumentes nach­zu­wei­sen. Vorerkrankte haben eine ärzt­li­che Bescheinigung bei­zu­brin­gen, die ent­we­der die Zugehörigkeit zur Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV bzw. § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV (Fassung der CoronaImpfV vor dem 1. Juni 2021) bestä­tigt oder die in sons­ti­ger Weise ein erhöh­tes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-​CoV-​2-​Infektion bestä­tigt. Es bedarf kei­ner Aufführung einer kon­kre­ten Diagnose.

Von dem durch das Land zur Verfügung gestell­ten Impfstoff sind 282 Dosen zudem für Impfungen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentralen Unterbringungseinrichtungen vorgesehen.

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