Nordrhein-​Westfalen setzt Erstimpfungen in Impfzentren fort

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die nordrhein-​westfälischen Impfzentren kön­nen ab kom­men­dem Mittwoch (23. Juni 2021) die Erstimpfungen fortsetzen. 

Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) nun den Kreisen und kreis­freien Städten mit­ge­teilt. In der kom­men­den Woche wer­den rund 80.000 Impfdosen (BioNTech) für Erstimpfungen in den Impfzentren zur Verfügung ste­hen. In der Folgewoche sind es noch ein­mal 150.000 Dosen.

Ab kom­men­dem Mittwoch, 8.00 Uhr, kön­nen zunächst Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch kei­nen Impftermin über die nie­der­ge­las­se­nen Praxen erhal­ten haben, Impftermine in den Impfzentren ver­ein­ba­ren. Ebenso kön­nen Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin ver­ein­ba­ren. Hierfür ste­hen die bereits bekann­ten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung (siehe Informationen unten). Gebucht wer­den kön­nen zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.

Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wie­der Tempo machen kön­nen. Die Impfzentren lau­fen wei­ter­hin auf Hochbetrieb und haben alleine in den letz­ten vier Wochen ins­ge­samt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durch­ge­führt. Parallel dazu lau­fen die Impfungen in Arztpraxen und Betrieben. Mittlerweile ist knapp ein Drittel der nordrhein-​westfälischen Bevölkerung voll­stän­dig geimpft. Es gibt aber noch genug Menschen, die auf einen Impftermin war­ten. Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen sol­len nicht län­ger war­ten müs­sen. Je nach Bedarf wer­den wir in den kom­men­den Tagen wei­tere Schwerpunkte set­zen“, erklärt Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann.

Laumann weist zudem dar­auf hin, dass nach den Planungen des MAGS bis Ende Juli alle impf­wil­li­gen Personen über 12 Jahren in Nordrhein-​Westfalen eine Erstimpfung erhal­ten kön­nen. „Die Bugwelle an Zweitimpfungen, für die wir alle durch den Bund zur Verfügung gestell­ten Impfstoffmengen benö­tigt haben, nimmt nun ab. Zwar ste­hen nun noch die Zweitimpfungen für die soge­nannte „AstraZeneca-​Osteraktion“ unmit­tel­bar bevor. Aber wir haben auch wie­der BioNTech-​Impfstoff, den wir für Erstimpfungen nut­zen kön­nen. Ich gehe davon aus, dass alle Menschen über 12 Jahren, die einen Impftermin haben wol­len, bis Ende Juli auch schon ein ers­tes Mal geimpft sein kön­nen. Damit hät­ten wir dann einen wei­te­ren Meilenstein in der Impfkampagne des Landes und auf dem Weg zur Herdenimmunität erreicht“, sagt der Gesundheitsminister.

Die fol­gen­den Personengruppen kön­nen ab Mittwoch, 23. Juni, 8.00 Uhr Impftermine über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online mög­lich über www​.116117​.de sowie tele­fo­nisch über die zen­trale Rufnummer 116 117 oder die zusätz­li­che Rufnummer je Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-​Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland).

  • Personen ab 60 Jahren
  • Personen mit einem erhöh­ten Risiko für einen schwe­ren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-​CoV-​2-​Infektion – Der Nachweis der ent­spre­chen­den Vorerkrankung erfolgt über eine form­lose Bescheinigung des behan­deln­den Arztes, die zum Impfzentrum mit­zu­brin­gen ist.
  • Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
  • Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Das Ministerium weist dar­auf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung emp­foh­len wird (bspw. wg. einer Vorerkrankung), beim nie­der­ge­las­se­nen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.

Seitens des Bundes wur­den dem Land Nordrhein-​Westfalen bis zur Kalenderwoche 24 ins­ge­samt 10,2 Millionen Impfdosen ange­kün­digt und geliefert:

BioNTech: 6,9 Millionen Dosen
Moderna: 1,3 Millionen Dosen
AstraZeneca: 1,8 Millionen Dosen
Johnson & Johnson: 0,2 Millionen Dosen

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