Über 300 neue Bewässerungssäcke für Baumpaten eingetroffen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Ab Montag, 21. Juni, sind bei der Stadtverwaltung wie­der kos­ten­lose Bewässerungssäcke für Baumpaten zu haben.

Die Sparkasse Neuss (245 Stück), Optikermeister Willi Bodewig aus Büderich (30 Stück) und Immobilienmakler Guido Biegel aus Lank-​Latum (30 Stück) haben gemein­sam 305 neue Wasserspender gespon­sert, die nun aus­ge­ge­ben wer­den können.

Die Säcke mit dem Stadtlogo und dem Namenszug der Sponsoren gibt es im Rathaus an der Dorfstraße in Büderich (Seiteneingang rechts), im Bürgerhaus an der Wittenberger Straße in Lank-​Latum (Info-​Theke) sowie beim Service Finanzen der Stadt im Alten Rathaus auf der Hochstraße.

Der Nachschub ist hoch­will­kom­men: Die Temperaturen haben jüngst die 30-​Grad-​Marke über­schrit­ten, Regen gibt es schon seit Anfang Juni kaum. Die Folge: Die Bäume an Meerbuschs Straßen und Plätzen – ins­be­son­dere die in den letz­ten Jahren gepflanz­ten – brau­chen wie­der Hilfe. „Der feuchte, kühle Mai war ein Glücksfall”, sagt Michael Betsch, als Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung unter ande­rem für Meerbuschs Grünflächen ver­ant­wort­lich. Die älte­ren Bäume kämen des­halb mit den aktu­el­len Bedingungen noch gut zurecht. Die jün­ge­ren, noch nicht so tief ver­wur­zel­ten Exemplare bräuch­ten aber schon jetzt wie­der Wasser von Menschenhand. „Und wir ste­hen erst am Anfang der Hitzeperiode. Ich danke schon jetzt allen Meerbuscherinnen und Meerbuschern, die uns tat­kräf­tig unterstützen.”

Als Reaktion auf die zuneh­mende Trockenheit hatte die Stadt bereits in den Vorjahren rund 650 eigene Bewässerungssäcke für Jungbäume ange­schafft, die von Stadtgärtnern regel­mä­ßig befüllt wer­den. Neupflanzungen sor­gen lau­fend für Mehrarbeit. Mit Sponsorenhilfe kamen im Hitzesommer 2020 rund 450 Säcke hinzu, die kos­ten­los an enga­gierte Bürgerinnen und Bürger abge­ge­ben wur­den. Das Interesse war rie­sig, im Handumdrehen waren alle Wasserspender vergriffen.

Wer sich einen Bewässerungssack abholt, geht einen „Baumpatenvertrag” mit der Stadt ein. In einem Formular geben die Paten ihre per­sön­li­chen Kontaktdaten und den Standort des Baumes an, der ver­sorgt wer­den soll. Wichtig dabei: Die Säcke dür­fen aus­schließ­lich für Straßenbäume und nicht etwa für den pri­va­ten Garten genutzt werden.

Der Bewässerungssack aus dicker PE-​Folie, der rund 60 Liter fasst, ver­sorgt die Bäume tröpf­chen­weise mit Wasser. Das wert­volle Nass ver­si­ckert lang­sam und durch­feuch­tet das Erdreich gleich­mä­ßig und effek­tiv bis an die Wurzeln des Baumes – bes­ser als zum Beispiel bei der Bewässerung mit Schlauch oder Eimer. „Dabei läuft mehr Wasser ober­fläch­lich ab als zu den Wurzeln gelangt”, sagt Michael Betsch. „Jeder Liter hilft. Zu viel bewäs­sern kann man nicht.”

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