Meerbusch-​Welle” an der A57-​Ausfahrt Bovert ist montiert

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Sechs Meter breit, 2,80 Meter hoch, 1,8 Tonnen schwer – eine mäch­tige „Meerbusch-​Welle” grüßt ab sofort täg­lich rund 60.000 Autofahrer an der A57 Richtung Krefeld. 

Mit einem Lastenkran wurde die Skulptur aus zwei Zentimeter dickem Corten-​Stahl auf ihr Betonfundament am Lärmschutzwall vor der Ausfahrt Bovert gehievt. Die Welle wurde im Rahmen eines „iden­ti­täts­stif­ten­den Jugendprojektes” mit der Jugendfeuerwehr Meerbusch geplant und gestaltet.

Beim Feuerwehr-​Nachwuchs wurde auch die Idee gebo­ren, mit dem Logo der Stadt ein selbst­be­wuss­tes Zeichen an einer der am stärks­ten befah­re­nen Autobahnen Deutschlands zu set­zen. Die übli­cher­weise blaue Meerbusch-​Welle, die sowohl den Anfangsbuchstaben der Stadt als auch die Mäander des Rheins nach­zeich­net, gilt als sym­pa­thi­sche Marke mit Wiedererkennungswert.

Schriftzüge sind wegen mög­li­cher Beeinträchtigung des Verkehrs direkt an Autobahnen aller­dings nicht erlaubt, so musste der Name „Stadt Meerbusch” im Logo kur­zer­hand weg­ge­las­sen wer­den. Der Botschaft tut dies frei­lich kei­nen Abbruch.

17.500 Euro Fördermittel aus dem „Heimatfonds” des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW mach­ten das Projekt erst mög­lich. Der Jugendhilfeausschuss und der Kulturausschuss hat­ten in einer gemein­sa­men Sitzung im Herbst 2018 beschlos­sen, Zuschüsse für das bis dato ein­ma­lige Vorhaben zu bean­tra­gen. 13.500 Euro steu­erte die Stadt Meerbusch bei, 6.000 Euro kamen aus Spendenmitteln hinzu.

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