Einsatz der Soldaten im Gesundheitsamt endet am 15. Juni

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein gro­ßes Lob gab es jetzt für die Bundeswehrangehörigen, die das Kreisgesundheitsamt seit Anfang November unter­stützt haben. Ihr Einsatz endet am 15. Juni. 

Dies nahm Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke zum Anlass, um sich bei den Helferinnen und Helfern im Rahmen einer mili­tä­ri­schen Zeremonie vor dem Kreishaus Grevenbroich herz­lich zu bedan­ken. „Das Bundeswehrpersonal war ein ech­ter Glücksgriff für uns. Die Soldatinnen und Soldaten haben uns in einer sehr schwie­ri­gen Phase der Pandemie unter­stützt. Sie haben her­aus­ra­gen­des Engagement gezeigt und ver­die­nen dafür unse­ren Respekt und unse­ren Dank“, betonte Petrauschke.

Gesundheitsamtsleiterin Barbara Albrecht hob die gute Zusammenarbeit mit den Soldaten her­vor. „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich in der Zusammenarbeit als völ­lig unkom­pli­ziert erwie­sen“, sagte Albrecht. „Sie haben vor­bild­lich die Aufgaben abge­ar­bei­tet und sich mit ihrer immer freund­li­chen und hilfs­be­rei­ten Art opti­mal in unser Team inte­griert.“ In Schichtarbeit waren die Soldaten und die zivi­len Mitarbeiter ebenso wie die Kollegen vom Gesundheitsamt von 6.30 bis 21.30 Uhr an sie­ben Tagen in der Woche im Einsatz.

Zunächst 20 Kräfte vom Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln unter­stütz­ten die Kollegen von der Kreisverwaltung nach einer Einarbeitungszeit in der Kontaktnachverfolgung und Sachverhaltsermittlung. Zwischen Dezember 2020 und Mitte Februar 2021 wurde das Team der Bundeswehr im Kreisgesundheitsamt auf 45 Mitarbeiter auf­ge­stockt, bevor es zunächst auf 30 und zuletzt auf 15 Kräfte redu­ziert wurde.

Barbara Albrecht zeigt sich zufrie­den: „Im Rahmen der fle­xi­blen Unterstützung konn­ten wir zusam­men mit der Bundeswehr auf die jeweils aktu­elle Lage reagie­ren. Ich bin froh, dass unser Team die Aufgaben ange­sichts der sin­ken­den Inzidenzzahlen jetzt wie­der pro­blem­los allein bewäl­ti­gen kann.“

Oberstleutnant Joachim von Blumröder koor­di­nierte den Einsatz auf der Seite des Bundesamtes für Personalmanagement der Bundeswehr und betonte: „Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise einen wich­ti­gen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leis­ten konn­ten.“ Nachdem der Krisenstab des Rhein-​Kreises Neuss unter Leitung von Kreisdirektor Dirk Brügge im ver­gan­ge­nen Jahr Hilfe ange­for­dert hatte, sorgte das Kreisverbindungs-​Kommando unter Leitung von Oberstleutnant Lothar Peschges schnell und unbü­ro­kra­tisch für Unterstützung.

Major Tim Feld, Chef der Abordnung der Bundeswehr, die Ende 2020 im Kreisgesundheitsamt mit­ar­bei­tete, fasste die Eindrücke der Soldatinnen und Soldaten zusam­men: „Es war eine tolle Zusammenarbeit. Wir haben gern dabei mit­ge­hol­fen, die Kontakte zeit­nah nach­ver­fol­gen und Infektionsketten schnellst­mög­lich zu unter­bre­chen. Während unse­rer Tätigkeit haben wir sehr viel Wertschätzung erfahren.“

Die Bundeswehrangehörigen gehen nun wie­der zurück in ihre ursprüng­li­chen Arbeitsbereiche. Einige von ihnen wech­seln direkt im Anschluss nach Köln und unter­stüt­zen das Team des Impfzentrums in der Domstadt.

(53 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)