Mobiles Impfangebot für große Wohneinheiten in Neuss und Grevenbroich

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein mobi­les Impfangebot unter­brei­tet das Impfzentrum des Rhein-​Kreises Neuss und der Kassenärztlichen Vereinigung Bewohnern von zwei dicht besie­del­ten Wohnbereichen in Neuss und Grevenbroich. 

Vom 12. – 14. Juni jeweils ab 9 Uhr kön­nen sich alle unter den Adressen Am Derikumer Hof 2, 3, 4, Euskirchener Straße 2 – 12 und 42 – 98 sowie Harffer Straße 37 – 41, 72 – 74 und 92 – 100 im Neusser Stadtteil Erfttal gemel­de­ten Personen imp­fen lassen.

Vom 12. – 13. Juni gibt es die­ses Angebot auch für die Bewohner der Wabenhäuser in Grevenbroich (Am Hammerwerk 36, 38, 40). Zum Einsatz kommt dabei der Impfstoff von Johnson & Johnson. Den Impfstoff hat der Kreis aus einem ent­spre­chen­den Sonderkontingent des Landes erhal­ten. Impfberechtigt sind daher nur alle unter den Adressen gemel­de­ten Bewohner ab 18 Jahren.

In den für die Impfungen aus­ge­wähl­ten Bereichen woh­nen etwa 4 000 Menschen. Eine vor­he­rige Terminvereinbarung ist nicht erfor­der­lich, daher ist auch mit Wartezeiten zu rech­nen. „Da aber auch dort schon ein guter Anteil geimpft sein wird und der Impfstoff nur für Volljährige zuge­las­sen ist, gehen wir davon aus, dass die 1.700 Impfdosen aus­rei­chen wer­den, um alle unter den aus­ge­wähl­ten Adressen wohn­haf­ten Impfwillige zu ver­sor­gen“, erläu­tert Kreisdirektor und Corona-​Krisenstabsleiter Dirk Brügge.

Wenn die Warteschlange zu lang wird, kön­nen Impfberechtigte auch zu einem spä­te­ren Zeitpunkt noch ein­mal wie­der­kom­men. „Uns ist es wich­tig, das Impfangebot mög­lichst nie­der­schwel­lig und unbü­ro­kra­tisch zu gestal­ten“, so Brügge. Dabei sei auch auf Erfahrungen aus ähn­li­chen Impfangeboten aus ande­ren Städten wie Duisburg zurück­ge­grif­fen worden.

Eine Impfung erhal­ten nur unter den genann­ten Adressen gemel­dete Personen. Andere Impfwillige müs­sen abge­wie­sen wer­den. „So stel­len wir sicher, dass es keine zu gro­ßen Menschenansammlungen kommt und auch alle Bewohner ein Impfangebot erhal­ten kön­nen“, erläu­tert Brügge.

In Neuss-​Erfttal wer­den die Impfungen im Bürgerhaus Erfttal durch­ge­führt. In Grevenbroich wer­den vor den Gebäuden Zelte auf­ge­stellt. Unterstützung erhal­ten Kreis, kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung und die Städte dabei von den Hilfsorganisationen sowie ehren­amt­li­chen Dolmetschern.

Impfwillige müs­sen vor der Impfung ihre Berechtigung durch einen Lichtbildausweis mit Angabe der Wohnanschrift nach­wei­sen. Zudem soll mög­lichst der aus­ge­füllte Einwilligungsbogen und – sofern vor­han­den – ein Impfausweis mit­ge­bracht werden.

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