Feuer in einem Gartenhaus – Paralleleinsatz durch e‑call ausgelöst

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am Mittwoch, den 9. Juni wurde die Feuerwehr um 8:55 Uhr nach Holzheim alar­miert. Dort war in der Küche eines Gartenhauses ein Feuer ausgebrochen. 

Eine auf­merk­same Nachbarin hat im Inneren des Hauses Flammen gese­hen und sofort den Notruf gewählt. Ein Hausmeister, der zufäl­lig vor Ort war, bekämpfte mit einem Gartenschlauch das Feuer und ver­hin­derte so eine Ausbreitung des Brandes.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Brandbekämpfung des Hausmeisters bereits so erfolg­reich, dass das Feuer nahezu aus war. Die Feuerwehr öff­nete die Dachhaut, um even­tu­elle Glutnester abzu­lö­schen und führte wei­tere Nachlöscharbeiten durch. Im Einsatz waren der haupt­amt­li­che Löschzug sowie die Tagesstaffel.

Zum cou­ra­gier­ten Verhalten des Hausmeisters bei dem Brand in Holzheim möch­ten wir noch Folgendes anmer­ken: Das beherzte Eingreifen des Hausmeisters hat Schlimmeres ver­hin­dert. Dennoch ist es in sol­chen Situationen immer wich­tig, an den eige­nen Schutz zu denken.

Vor allem der Brandrauch ist lebens­ge­fähr­lich. Daher sol­len eigene Löschversuche nur dann unter­nom­men wer­den, wenn dies aus einem siche­ren Bereich her­aus mög­lich ist, in dem man sowohl vor den Flammen als auch vor dem Rauch geschützt ist.

Der Löschzug Stadtmitte stellte für die Einsatzdauer den Brandschutz für das Stadtgebiet sicher und wurde prompt zu einem wei­te­ren Einsatz alarmiert:

In einem Fahrzeug wurde ein soge­nann­ter e‑call aus­ge­löst. Das ist ein auto­ma­tisch abge­setz­ter Notruf, der einen Unfall auch dann mel­den kann, wenn der Fahrer dazu nicht mehr in der Lage ist. Dieser Call wurde zunächst von einer e‑call-​Zentrale auf­ge­nom­men, die sodann ver­suchte, mit dem Fahrer Kontakt aufzunehmen.

Da dies nicht gelang, löste die Zentrale einen Notruf aus. Noch wäh­rend der Anfahrt konnte aber Entwarnung gege­ben wer­den: Der e‑call-​Zentrale war es zwi­schen­zeit­lich gelun­gen, mit dem Fahrzeug Kontakt auf­zu­neh­men und einen Unfall auszuschließen.

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