Unwetter und Überflutungen: Gemeinde berät mit dem Erftverband über Konsequenzen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Nach den Starkregenereignissen vom ver­gan­ge­nen Freitag und der Überflutungssituation am Samstag in Widdeshoven, wer­den in der Gemeinde Forderungen laut, die Überflutungsgefahr zukünf­tig deut­lich zu minimieren. 

Da sowohl das Kanalnetz, als auch die Gewässersicherheit des Gillbachs – der Samstag stel­len­weise über die Ufer getre­ten war – in der Hand des Erftverbandes lie­gen, ist die­ser Adressat des Anliegens. „Wir haben heute ein Schreiben an den Erftverband auf­ge­setzt, indem wir um die Aufarbeitung der Überflutungen des ver­gan­ge­nen Wochenendes bit­ten und for­dern – wo tech­nisch mög­lich – ent­spre­chende Maßnahmen zu ergrei­fen, die eine Wiederholung der Problematiken ver­hin­dern“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Am Wochenende war es, ins­be­son­dere in Höhe der Straße „Im Kamp“ zu einer Überflutungssituation gekom­men, die nur mit­hilfe der gesam­ten Rommerskirchener Feuerwehr sowie über­ört­li­cher Hilfe aus Düsseldorf, Köln, Grevenbroich und Jüchen beho­ben wer­den konnte.

Problematisch an dem Einsatzgeschehen war unter ande­rem, dass es nur sehr lang­sam gelun­gen ist, den Pegel des Gillbachs abzu­sen­ken, um den Druck von den betrof­fe­nen Böschungsbereichen zu neh­men. „Natürlich schlägt sich jede Maßnahme zur Drosselung des Wassers nur mit deut­li­cher Verzögerungen nie­der, auch ist bestän­dig Wasser von den Feldern nach­ge­flos­sen“, fasst Tiefbaudezernent Gregor Küpper die Aussagen der Mitarbeiter des Erftverbandes am Einsatztag zusammen.

Dennoch sollte man das Ereignis zum Anlass neh­men, um zu prü­fen, ob die Betriebspläne und die tech­ni­schen Anlagen noch opti­miert wer­den kön­nen, um hier im Fall der Fälle schnel­ler Abhilfe schaf­fen zu kön­nen“, so Küpper weiter.

Auch die betrof­fe­nen Bürger spar­ten nicht mit Kritik. So gab es auf einer über­flu­te­ten Hofanlage Unmut über die zuneh­mende Häufigkeit der Überflutungen, auch Anwohner der Berghütte in Vanikum, die wie­der­holt eine Ausweitung der Kapazitäten des Kanalnetzes vom Erftverband gefor­dert hat­ten, waren erneut unfrei­wil­lig Zeugen, wie das ver­schmutzte Wasser in gro­ßen Mengen aus den Kanälen hochdrückte.

Bezüglich des Kanalnetzes an der Berghütte arbei­ten wir bereits mit dem Erftverband an einer dau­er­haf­ten Lösung, ent­spre­chende Vorschläge wur­den von dem Verband nach einem letz­ten Treffen Vor-​Ort im April ent­wi­ckelt und prio­ri­tär behan­delt“, so Rudolf Reimert, der Leiter des Tiefbauamtes.

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