Zahlreiche Feuerwehreinsätze wegen Unwetter – Dachstuhlbrand in Ückerath

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Am Freitag, 4. Juni, kam es auf­grund einer Unwetterlage über Dormagen ab etwa 19.20 Uhr zu einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen. 

Neben ver­mehr­ten Stromausfällen lie­fen durch den star­ken Regen in den Ortsteilen Delrath und Hackenbroich meh­rere Keller voll. Diese wur­den durch die Feuerwehr aus­ge­pumpt. Zudem führte das Unwetter zu einer tech­ni­schen Störung in der Kreisleitstelle.

Dadurch waren der Notruf 112 und wei­tere tech­ni­sche Einrichtungen der Kreisleitstelle stark beein­träch­tigt. Aufgrund des­sen ver­an­lasste der Kreisbrandmeister, dass alle Gerätehäuser im Rhein-​Kreis-​Neuss besetzt wur­den. Für die Feuerwehr Dormagen bedeu­tete dies das Auslösen des soge­nann­ten Stadtalarms (Vollalarm).

Zusätzlich beschäf­tigte ein Dachstuhlbrand an der Forsthausstraße im Ortsteil Ückerath die Dormagener Feuerwehr. Die dort­hin ent­sand­ten Einsatzkräfte stell­ten eine Verrauchung und leich­ten Feuerschein im Dachbereich fest. Die Bewohner des zunächst betrof­fe­nen Gebäudekomplexes wur­den durch Hinweise von Nachbarn auf den Brand auf­merk­sam gemacht und hat­ten bereits das Gebäude verlassen.

Die Einsatzkräfte stell­ten fest, dass es sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite des Gebäude-​Daches zu einer ther­mi­schen Aufbereitung gekom­men war. Mit dem Einsatz von meh­re­ren Strahlrohren kühl­ten sie zunächst das Dach und ver­such­ten den Brandherd von der Drehleiter aus zu öff­nen und gezielt abzulöschen.

Als fest­stand, dass sich der Brand bereits aus­ge­dehnt hatte, öff­ne­ten die Einsatzkräfte die Innenverkleidung von innen sowie die Dachfläche von außen, um ein Übergreifen auf den wei­te­ren Gebäudekomplex zu ver­hin­dern. Hierfür räum­ten sie vor­sichts­hal­ber den angren­zen­den Gebäudekomplex und stock­ten das Einsatzpersonal auf. Dazu wur­den drei wei­tere Löschzüge zu der Einsatzstelle ent­sandt sowie eine wei­tere Drehleiter angefordert.

Diese wurde durch die Feuerwehr Neuss, Löschzug Norf gestellt. Insgesamt befan­den sich 55 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Eine Brandausbreitung auf das Nachbargebäude konnte ver­hin­dert wer­den. Da jedoch Rauch in den Treppenraum und einige Räume ein­ge­tre­ten war, wur­den die Bewohner des direkt angren­zen­den Mehrfamilienhauses für die fol­gende Nacht bei Nachbarn unter­ge­bracht. Nach etwa vier Stunden konnte der Einsatz nach abschlie­ßen­der Kontrolle mit einer Wärmebildkamera auf Glut- und Wärmenester been­det werden.

Gegen 2 Uhr am frü­hen Morgen war auch die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wie­der­her­ge­stellt. Die Bereitschaften in den Gerätehäusern konn­ten auf­ge­löst wer­den, da die tech­ni­sche Störung in der Kreisleitstelle zwi­schen­zeit­lich wie­der beho­ben wer­den konnte.

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