Kreis und Kassenärztliche Vereinigung bit­ten bei Terminvergabe um Geduld

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mehr als 200 000 Menschen haben im Rhein-​Kreis Neuss im Impfzentrum, in den Krankenhäusern und bei den nie­der­ge­las­se­nen Ärzten bereits eine Erstimpfung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus erhalten. 

Ab dem kom­men­den Montag, 7. Juni ist bun­des­weit die Impfpriorisierung auf­ge­ho­ben. „Die Aufhebung der Priorisierung ist nicht gleich­be­deu­tend damit, dass allen Impfwilligen auch sofort ein Impfangebot unter­brei­tet wer­den kann“, wei­sen Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Dr. Dr. Gerhard Steiner, Vorsitzender der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung dar­auf­hin, dass bei der zu erwar­ten­den hohen Nachfrage die begrenzte Menge an Impfstoff wei­ter der limi­tie­rende Faktor für den Impffortschritt ist.

Bitte haben Sie dabei Verständnis, wenn nicht jeder Impfwunsch unmit­tel­bar in den ers­ten Wochen erfüllt wer­den kann. Bis zum Ende des Sommers wird aber jeder ein Impfangebot erhal­ten“, so Petrauschke und Steiner.

Wichtig sei, die Impfbereitschaft bei sei­nem Hausarzt zu hin­ter­le­gen. Dieser werde dann auf alle Impfwilligen zuge­hen, sobald Impfstoff vor­han­den ist. „Ich bitte im Namen aller nie­der­ge­las­se­nen Ärzte auch darum, von regel­mä­ßi­gen Nachfragen abzu­se­hen, wann ein Termin frei ist“, ergänzt Steiner. Dies führe zu einem erheb­li­chen Arbeitsaufwand und Verzögerungen in den Praxen. „Die Ärzte und ihre Teams tun alles, um jede Impfdosis schnellst­mög­lich zu ver­imp­fen“, so der Mediziner.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke appel­liert, das Impfangebot anzu­neh­men: „Mit einer hohen Impfbereitschaft kann es gelin­gen, die Pandemie zurück­zu­drän­gen, Menschenleben zu schüt­zen und Einschränkungen dau­er­haft auf­he­ben zu kön­nen. Es gilt, Verantwortung für sich, Verwandte, Freunde und die gesamte Gesellschaft zu übernehmen.“

In den Impfzentren in Nordrhein-​Westfalen dür­fen nach dem aktu­el­len Impferlass des Landes-​Gesundheitsministeriums bis min­des­tens Mitte Juni keine Termine für Erstimpfungen ver­ge­ben wer­den. Es ist daher lei­der momen­tan nicht mög­lich, Termine über das Impfzentrum zu buchen.

Sobald Impfstoff gelie­fert wer­den kann, wer­den wir die Erstimpfungen wie­der auf­neh­men. Für Impfungen durch Betriebsärzte unter­brei­ten wir den Betriebsärzten der Unternehmen aus dem Kreisgebiet das Angebot, die Infrastruktur des Impfzentrums zu nut­zen“, so Kreisdirektor Dirk Brügge, der auch den Corona-​Krisenstab lei­tet. Die Bestellung des Impfstoffes erfolgt hier von den Betriebsärzten über die Apotheken. Der Impfstoff wird dann an das Impfzentrum gelie­fert. Die Durchführung der Impfungen erfolgt in Kooperation zwi­schen den Impfzentren und dem jewei­li­gen Betriebsarzt.

Interessierte Betriebsärzte mel­den sich hierzu beim Impfzentrum per Mail an mobiles-impfen@rhein-kreis-neuss.de.

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