Beschäftigungsprojekt „Radstationen“: Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt Caritas

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Rhein-​Kreis Neuss. Der Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt die Radstationen, die die Caritas in Neuss, Grevenbroich und Dormagen betreibt. 

Kreisdirektor Dirk Brügge über­gab jetzt einen Zuschussbescheid zu den Betriebskosten von rund 42.000 Euro an Marc Inderfurth, den stell­ver­tre­ten­den Vorstand des katho­li­schen Wohlfahrtsverbands. „Mit der Förderung schla­gen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Erstens bekom­men Arbeitslose in den Radstationen eine viel­ver­spre­chende Chance auf ein gere­gel­tes Berufsleben, und zwei­tens erhält die stei­gende Zahl der Radfahrer dort einen prima Service“, so Brügge.

Im Jahr 2012 hat­ten der Kreis, das Jobcenter und die jewei­li­gen Städte in Zusammenarbeit mit der Caritas das Arbeits- und Beschäftigungsprojekt „Radstationen“ ins Leben geru­fen. Ziel ist es, dem viel­schich­ti­gen indi­vi­du­el­len Entwicklungsbedarf lang­zeit­ar­beits­lo­ser Menschen mit fle­xi­blen Förderinstrumenten Rechnung zu tragen.

Das Angebot rich­tet sich an Erwachsene, die Unterstützung benö­ti­gen und vor­aus­sicht­lich nicht inner­halb der nächs­ten zwölf Monate in den ers­ten Arbeitsmarkt (re-) inte­griert wer­den können.

Zuschuss für die Radstationen: Kreisdirektor Dirk Brügge (rechts) und Marc Inderfurth (vorne links), der stell­ver­tre­tende Vorstand des katho­li­schen Caritasverbands mit Reinhard Berto (hin­ten links) und Heinz Ammertmann (hin­ten rechts). Foto: D. Staniek /​Rhein-​Kreis Neuss

In den drei Radstationen der Caritas-​Sozialdienste Rhein-​Kreis Neuss GmbH wird den Teilnehmern, die häu­fig auch von sozia­ler Ausgrenzung betrof­fen sind, die Möglichkeit gebo­ten, durch eine Tagesstruktur am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­neh­men, Kontakte zu knüp­fen und bereits vor­han­dene Fähig- und Fertigkeiten aus­zu­bauen. Insgesamt ste­hen 20 Plätze zur Verfügung.

Der Zuschuss des Rhein-​Kreises Neuss dient der Finanzierung einer Koordinatoren-​Stelle, des­sen Aufgabe in der Synchronisation und Verknüpfung der Angebote der Stationen und der umlie­gen­den Netzwerke besteht. Das Projekt wird aus Mitteln des sozia­len Handlungskonzepts des Kreises für das Jahr 2021 geför­dert. Dieses Handlungskonzept umfasst eine Summe von ins­ge­samt 570 000 Euro.

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