Am Meisenfußball“ wird künf­tig eine neue Brücke die Bahnlinie queren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen-​Sinsteden – Die Brücke „Am Meisenfußfall“ soll erneu­ert wer­den. Beginnen wer­den die Bauarbeiten aller Voraussicht nach bereits in der zwei­ten Jahreshälfte. 

Seit die letzte Hauptuntersuchung der gemein­de­ei­ge­nen Brücken eine redu­zierte Tragfähigkeit der Brücke erge­ben hatte, darf sie aktu­ell nur noch durch Fahrzeuge mit einer Gesamtlast von zwölf (bis­her 40) Tonnen befah­ren werden.

Die Brücke zählt zu den nur weni­gen Querungsmöglichkeiten der Bahnlinie Mönchengladbach – Köln und ist nach den Worten von Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert „von her­aus­ra­gen­der Bedeutung für das Freizeit- und Wirtschaftswegenetz“ der Gemeinde.

Kosten soll die neue Brücke rund 700.000 Euro. Angesichts einer zu erwar­ten­den Förderung von etwa 400.000 Euro ver­bliebe für Rommerskirchen jedoch „nur“ ein Eigenanteil von circa 300.000 Euro. Der Förderantrag ist gestellt, wobei auch der vor­zei­tige Baubeginn inzwi­schen geneh­migt wurde.

Ein Abbruch der Brücke soll mög­lichst ver­mie­den wer­den, um jede Gefahr aus­zu­schlie­ßen, dass die zwei­glei­sige Bundesbahn-​Trasse tan­giert wer­den könnte. Stattdessen wird erwo­gen, über der bestehen­den Brücke die neue zu errich­ten: Die bis­he­rige Überquerung könnte so wäh­rend der Bauphase als eine Art schüt­zen­des „Bollwerk“ für die Bahntrasse fungieren.

Kommenden Donnerstag, 10. Juni, wird sich der Ausschuss für Bau, Planung und Verkehr mit dem Thema beschäf­ti­gen. Der genaue Baubeginn ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass die Arbeiten erst wäh­rend des ers­ten Halbjahrs 2022 abge­schlos­sen wer­den können.

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