Dammwildbestand: Umsiedlung von 30 Tieren erfolg­reich durchgeführt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Umsiedlung von 30 Tieren aus dem Dammwildgehege in Selikum konnte am Montagvormittag erfolg­reich durch­ge­führt werden. 

Die Tiere wur­den nach erfolg­ter Immobilisierung ver­la­den und in ein ande­res Gehege im Westmünsterland gebracht. Damit ist die Überpopulation und nicht art­ge­rechte Zusammensetzung im Gehege vor­läu­fig besei­tigt worden.

Die Umsiedlung eines Teilbestandes des Selikumer Geheges ist ein­ver­nehm­lich in enger Abstimmung zwi­schen den Vertretern der Stadt Neuss, dem Kreisveterinäramt sowie wei­te­ren Vertretern des Rhein Kreis Neuss erfolgt. Grundsätzlich hat der Gesetzgeber aus Tierschutzgründen für Wildtiere im Gehege anstelle des Transportes zur Schlachtung den Kugelschuss vorgesehen.

Transporte von Damwild in andere Gehege dür­fen nur im Rahmen der Blutauffrischung durch­ge­führt wer­den. Um den Tierbestand im Gehege in Neuss jedoch mög­lichst schnell auf ein tier­schutz­ge­rech­tes Niveau zu redu­zie­ren, wurde für das Selikumer Gehege aus­nahms­weise ein Sedieren sowie der anschlie­ßende Transport der Tiere in andere Gehege zuge­las­sen. So wur­den nun aus­nahms­los männ­li­che Tiere durch einen qua­li­fi­zier­ten Dienstleister sediert und in andere Gehege verbracht.

Dies ermög­licht den weib­li­chen Tieren nun eine ruhige Setzzeit. Das Kreisveterinäramt hat die Durchführung vor Ort beglei­tet. Die zustän­dige Kreisveterinärin hat vor Ort die kor­rekte Entnahme über­prüft. Der Park war für den gesam­ten Zeitraum für das Publikum gesperrt. Zwischenfälle oder Auffälligkeiten wur­den nicht festgestellt.

Die Ausführung der Arbeit ver­lief sehr ruhig und stress­frei für alle Tiere. Dem Rest der Herde geht es gut. Verblieben ist nun ein annä­hernd an die Gehegefläche ange­pass­ter und in sei­ner Zusammensetzung art­ge­rech­ter Bestand im Selikumer Gehege.

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