Aula des Bettina-​von-​Arnim-​Gymnasiums: Eigenbetrieb lässt Dachtragwerk überprüfen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Der Eigenbetrieb der Stadt Dormagen lässt die Standsicherheit des Dachtragwerks der Aula des Bettina-​von-​Arnim-​Gymnasiums umfas­send unter­su­chen. Hintergrund ist der Hinweis eines Gutachters, dass beim Bau der Aula 1965 mög­li­cher­weise kri­ti­scher Baustahl ver­wen­det wurde.

Seit Anfang Mai liegt dem Eigenbetrieb ein Experten-​Gutachten über eine Baustoffprüfung am Dachtragwerk vor. Der Sachverständige emp­fiehlt, wei­tere Untersuchungen zur Standsicherheit auf Grundlage der vor­lie­gen­den Ergebnisse vor­neh­men zu lassen.

Dr. Martin Brans, Technischer Beigeordneter der Stadt Dormagen, erläu­tert: „Wir haben drei Gutachter um die Abgabe eines Angebotes gebe­ten. Da die Aufgabenstellung spe­zi­fisch ist, haben wir aus­schließ­lich aus­ge­wie­sene Spezialisten auf dem Gebiet ange­spro­chen. Ziel ist die Bewertung der Standsicherheit in Anlehnung an die Handlungsanweisungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.“

Nach Fertigstellung des neu­er­li­chen Gutachtens, das etwa vier Monate in Anspruch neh­men wird, wird über die wei­tere Vorgehensweise ent­schie­den. „Aktuell gibt es keine Anzeichen auf eine unmit­tel­bare Einsturzgefährdung der Aula, aller­dings müs­sen wir, bevor die Arbeiten an der Fassade fort­ge­führt und die Mängel an der abge­häng­ten Decke besei­tigt wer­den kön­nen, sicher­stel­len, dass die Standsicherheit der Dachkonstruktion gewähr­leis­tet ist“, erklärt der Technische Beigeordnete.

Brans wei­ter: „Aufgrund der wei­te­ren Maßnahmen müs­sen wir davon aus­ge­hen, dass die Aula in die­sem Jahr nicht mehr genutzt wer­den kann, was sowohl für uns aber auch für die Schule sehr bedau­er­lich ist. Jedoch sind die wei­te­ren Untersuchungen drin­gend erfor­der­lich und für die Sicherheit unabdingbar.“

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