Trickbetrüger mit Schockanruf erfolg­reich – Wer kann Hinweise geben?

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am Donnerstag (27.05.), gegen 16:30 Uhr, mel­dete sich ein Unbekannter tele­fo­nisch bei einem lebens­äl­te­ren Neusser und gab sich als des­sen Sohn aus. 

Er liege auf­grund einer Coronaerkrankung auf der Intensivstation, so der ver­meint­li­che Sohn, und benö­tige drin­gend Geld für ein Medikament. Dieses Geld hoffe er von sei­nem Vater zu bekommen.

Der Senior war dar­auf­hin in Sorge und sam­melte Bargeld und Schmuck zusam­men. Gegen 18 Uhr über­gab er Geld und Wertsachen an der Straße „Am Strickmorgen” in einem Umschlag an eine ihm unbe­kannte Frau, die angeb­lich für den behan­deln­den Arzt arbei­tete. Die Frau ent­fernte sich anschlie­ßend in Richtung Bergheimer Straße.

Als der Neusser sich bei sei­ner Schwiegertochter nach dem Sohn erkun­digte, stellte sich her­aus, dass es sich um einen Betrug gehan­delt hatte. Der Senior erstat­tete Anzeige.

  • Die Abholerin soll circa 175 Zentimeter groß und etwa 30 Jahre alt gewe­sen sein.
  • Sie war von schlan­ker Statur und trug eine Jeanshose, eine dunkle Jacke sowie eine dun­kel­blaue Strickmütze tief in die Stirn gezogen.
  • Ihr Gesicht wurde halb durch eine blaue OP-​Maske verdeckt.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen. Wer die Geldübergabe beob­ach­tet hat oder Hinweise geben kann, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

In Grevenbroich ver­such­ten Betrüger mit einer ähn­li­chen Masche, an das Geld einer Seniorin zu kom­men. Hier behaup­te­ten sie, der Sohn habe einen schwe­ren Autounfall ver­ur­sacht. Zur Vermeidung der Untersuchungshaft sei nun eine hohe Geldsumme von­nö­ten. In die­sem Fall hat­ten die Kriminellen jedoch kei­nen Erfolg.

(36 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)