LKW ver­liert Hinterreifen auf Autobahn – A46 Richtung Heinsberg gesperrt

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Zu einem kurio­sen, aber arbeits­in­ten­si­ven Einsatz rück­ten Kräfte der Feuerwehr Grevenbroich am Montagmittag auf die Autobahn 46 in Fahrtrichtung Heinsberg aus. 

Hinter der Anschlussstelle Kapellen hat­ten Autofahrer einen Böschungsbrand gemel­det, der mög­li­cher­weise auch auf einen LKW über­ge­grif­fen habe. Als die ers­ten Rettungskräfte der Feuerwehr wenige Minuten spä­ter auf der Autobahn ein­tra­fen, fan­den sie indes eine ganz andere Unfallsituation vor.

Kurz hin­ter dem Rastplatz Vierwinden befand sich ein LKW auf dem Standstreifen, der sei­nen rech­ten hin­te­ren Zwillingsreifen ver­lo­ren hatte. Der Fahrer hatte sei­nen Transporter noch geis­tes­ge­gen­wär­tig zum Stehen brin­gen kön­nen. Doch der mit rund vier Tonnen Holzpaletten bela­dene Wagen hatte nun wegen der feh­len­den Hinterreifen starke Schlagseite und drohte in die Böschung neben der Autobahn zu kippen.

Zudem waren bei dem Unfall aus unge­klär­ter Ursache einige Meter Grünstreifen neben der Fahrbahn in Brand gera­ten. Der bei dem Vorfall unver­letzte Fahrer hatte die Flammen aber bereits beim Eintreffen der Feuerwehr mit den Feuerlöschern sei­nes LKW erstickt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr betreu­ten den Fahrer, wäs­ser­ten die Brandstelle zusätz­lich und sicher­ten den weit nach rechts geneig­ten Laster mit Unterbaumaterial sowie mit Stahlseilen gegen wei­te­res Kippen.

Bis zum Eintreffen eines LKW Abschleppunternehmens musste die Fahrbahn Richtung Heinsberg des­halb rund 90 Minuten lang kom­plett für den Verkehr gesperrt wer­den. Ferner kon­trol­lier­ten die Helfer die tief hän­gen­den Tanks des LKW auf mög­li­chen Fahrbahnkontakt und even­tu­elle Beschädigungen.

Zudem prüf­ten sie mit­hilfe einer Wärmebildkamera, ob sich die meh­rere Hundert Meter über die Fahrbahn geschlif­fene Hinterachse so weit erwärmt hatte, dass ein Folgebrand drohte. Glücklicherweise waren aber die Tanks unbe­schä­digt und die Rahmenteile nicht gefähr­lich erhitzt.

Rund zwei Stunden nach dem Alarm über­nahm ein spe­zia­li­sier­tes Abschleppunternehmen die Sicherung und Bergung des Unfallfahrzeugs und der Einsatz für die Feuerwehr war been­det. Wieso der LKW sei­nen Zwillingsreifen ver­lo­ren hatte und wie groß der Schaden ist, dazu kann die Feuerwehr keine Aussage machen. (Feuerwehr Grevenbroich)

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