Baum auf Wohnheim gestürzt – stun­den­lan­ger Einsatz

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Neuenhausen – (FW Grevenbroich) Ein gro­ßer Baum, der auf ein mehr­ge­schos­si­ges Wohnhaus gestürzt war, beschäf­tigte am spä­ten Pfingstmontagabend rund vier Stunden lang die Grevenbroicher Feuerwehr. 

Gegen 21:50 waren die Einsatzkräfte an die Sauerbruchstraße im Ortsteil Neuenhausen alar­miert wor­den. Dort fan­den die Wehrleute einen rund 20 Meter hohen Stamm vor, der auf der Dachkante im Obergeschoss lag. Zur Bewertung mög­li­cher Schäden alar­mierte der Einsatzleiter einen Fachberater Bau des Technischen Hilfswerks (THW) zur Einsatzstelle.

Da die Dachfläche nicht durch die Drehleiter erreich­bar war, trans­por­tier­ten die Helfer Personal und Technik über trag­bare Leitern aufs Dach, um dort die Einsatzstelle aus­zu­leuch­ten und bes­ser beur­tei­len zu kön­nen. In einem ers­ten Schritt began­nen die Kräfte unter Einsatzleiter Max Chiandetti, die auf dem Dach lie­gende Baumkrone mit­hilfe von Kettensägen zu zer­le­gen und von Hand abzu­tra­gen, um das Gebäude zu entlasten.

Gemeinsam mit dem wenig spä­ter ein­tref­fen­den THW-​Fachberater begut­ach­te­ten die Einsatzkräfte anschlie­ßend das Gebäude auf Schäden im Dach- und Wandbereich sowie in den Innenräumen. Nach ein­ge­hen­der Kontrolle waren keine schwer­wie­gen­den bau­li­chen Schäden fest­zu­stel­len. Das Gebäude ist wei­ter bewohn­bar, Bewohner kamen glück­li­cher­weise nicht zu Schaden.

Nachdem das Dach ent­las­tet war und von dem Baum keine wei­tere unmit­tel­bare Gefahr mehr aus­ging, endete der Einsatz der Feuerwehr gegen 1:30 am frü­hen Dienstagmorgen. Die end­gül­tige Beseitigung des rest­li­chen Stammes über­nimmt im Lauf die­ser Woche eine Fachfirma.

Eingesetzt waren rund 20 Kräfte der haupt­amt­li­chen Wache sowie der ehren­amt­li­chen Löscheinheit aus Gustorf/​Gindorf. Ehrenamtler der Einheit Stadtmitte stell­ten unter­des­sen auf der Hauptwache den Grundschutz fürs Stadtgebiet sicher. Aussagen zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

(300 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)