Brunnenwasseranalyse: Umweltschützer bie­ten tele­fo­ni­sche Beratung an

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Robert Schilken, Herausgeber



Damit die Ergebnisse auch aus­sa­ge­fä­hig sind, sol­len zur Probenahme und Transport Mineralwasserflaschen genutzt wer­den. Besonders geeig­net sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5 l Flaschen aus Kunststoff. „Zum Versenden wird kein neuer Karton benö­tigt. Es eig­nen sich auch Verpackungen von Geräten oder gebrauchte Kartons. Wir emp­feh­len die Hohlräume mit Zeitungspapier aus­zu­stop­fen“, so Susanne Bareiß-Gülzow.

Das Team vom VSR-​Gewässerschutz erstellt nach der Analyse ein aus­führ­li­ches Gutachten, das dann nach zwei bis drei Wochen mit der Post zuge­sen­det wird. Die Brunnenbesitzer wer­den mit ihren Messwerten nicht allein gelas­sen. Dipl.-Phys. Harald Gülzow, der Experte zum Thema Brunnenwasserqualität, beant­wor­tet immer frei­tags zwi­schen 10 und 13 Uhr Fragen zu den Messwerten.

Dem VSR-​Gewässerschutz ist es wich­tig, die Menschen über Belastungen des Grundwassers zu infor­mie­ren. Bürger erhal­ten nun erst­ma­lig über die neue inter­ak­tive Nitratkarte Nordrhein-​Westfalen 2020 Informationen, ob in ihrer Region das Grundwasser mit Nitrat belas­tet ist. Wer neu­gie­rig ist, was die Umweltschützer im Rhein Kreis Neuss gemes­sen haben, kann unter dem Punkt „Nitratbelastung“ auf der Homepage der Gewässerschützer ein­ge­se­hen werden.

Nitrate im Grundwasser

Das Grundwasser ist vie­ler­orts stark mit Nitrat belas­tet. Der Hauptgrund dafür ist die inten­sive Landwirtschaft. Insbesondere der über­mä­ßige Einsatz von Dünger auf Ackerflächen führt dazu, dass Brunnenwasser im Garten häu­fig nicht mehr unein­ge­schränkt ver­wen­det wer­den kann. Allerdings sind nicht alle Brunnen in der Region mit Nitrat belas­tet. Selbst bei benach­bar­ten Brunnen gibt es große Unterschiede, je nach­dem aus wel­cher Tiefe das Wasser geför­dert wird.

Wasser mit höhe­ren Nitratkonzentrationen ist aus gesund­heit­li­chen Gründen nicht zum Trinken geeig­net. Auch die Verwendung zum Befüllen eines Planschbeckens oder Teichs wird ein­ge­schränkt. Beim Gießen ist es wich­tig, die Nitratkonzentration zu ken­nen. Eine Nitratanreicherung im Gemüse kann man ver­hin­dern, indem Nährstoffe aus dem Gießwasser bei der Düngung ange­rech­net werden.

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