Brunnenwasseranalyse: Umweltschützer bie­ten tele­fo­ni­sche Beratung an

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Für Gartenbesitzer wird Brunnenwasser essen­zi­ell. Gerade in der Corona-​Pandemie haben immer mehr Menschen die Freude am Gemüseanbau ent­deckt und fest­ge­stellt, dass das Planschbecken den Besuch im Freibad erset­zen kann. 

Bevor jedoch das Wasser aus dem eige­nen Brunnen zum Gießen von Gemüse oder zum Planschen ver­wen­det wird, raten wir drin­gend zu einer Untersuchung, um Gesundheitsgefahren aus­zu­schlie­ßen“, so Susanne Bareiß-​Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz.

Das Grundwasser kann durch die inten­sive Landwirtschaft mit Nitrat und Pestiziden belas­tet sein. Eine wei­tere Gefahr stel­len Krankheitserreger dar, die durch ver­schie­dene Einflüsse ins Brunnenwasser gera­ten können.

Die Umweltschützer hat­ten geplant am 31. Mai mit ihrem Labormobil nach Kaarst zu kom­men. Doch lei­der ist das der­zeit wegen der Coronakrise nicht möglich.

Milan Toups und Dipl.-Phys. Harald Gülzow bera­ten inter­es­sierte Bürger statt­des­sen am 31. Mai von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02831 9763342, wie sie Gesundheitsrisiken durch die Verwendung des eige­nen Brunnenwassers aus­schlie­ßen können.

Ausführliche Informationen zu den Belastungen gibt es auch auf der Homepage der gemein­nüt­zi­gen Gewässerschutzorganisation unter https://www.vsrgewässerschutz.de/analyse/.

Ob das eigene Brunnenwasser für das Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeig­net ist, kön­nen Bürger erfah­ren, wenn sie ihre Brunnenwasserprobe zur Geschäftsstelle des VSR-​Gewässerschutz in Geldern sen­den. Die Gießwasseruntersuchung auf Nitrat‑, Eisen‑, Säure- und Salzgehalt erhal­ten Brunnenbesitzer bereits gegen eine geringe Kostenbeteiligung von 19 Euro. Gegen eine wei­tere Kostenbeteiligung wer­den umfang­rei­chere Untersuchungen auf Parameter wie Phosphat oder Bakterien angeboten.

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