Kreisdirektor ruft zur Bewerbung um Bundesteilhabepreis 2021 auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – „Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesell­schaft­li­che Teilhabe auch in Corona-​Zeiten“ heißt das Thema des Bundesteilhabepreises 2021. 

Seit 2019 schreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jähr­lich die­sen mit 17 500 Euro dotier­ten Preis aus. Ausgezeichnet wer­den Beispiele und Modellprojekte, die vor­bild­lich für den inklu­si­ven Sozialraum und die bun­des­weit auf Kommunen oder Regionen über­trag­bar sind. Bewerbungen sind bis zum 21. August möglich.

Kreisdirektor und Kreissozialdezernent Dirk Brügge ruft alle Akteure aus dem Rhein-​Kreis Neuss aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege dazu auf, sich mit geeig­ne­ten Projekten zu bewer­ben. „Bei uns im Rhein-​Kreis Neuss gibt es viele anschau­li­che Beispiele, bei denen Menschen mit Behinderungen genauso an der Gesellschaft teil­ha­ben wie Menschen ohne Behinderungen“, sagt Dirk Brügge.

Gesucht sind Konzepte, bei denen ein inklu­si­ver Sozialraum trotz der Kontaktbeschränkungen in der Corona-​Pandemie auf­recht­erhal­ten wer­den konnte und die zur Nachahmung anre­gen.“ Merkmale für einen inklu­si­ven Sozialraum sind Barrierefreiheit, Gleichbehandlung ohne Ausgrenzung, Begegnungs‑, Netzwerk‑, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie die Teilhabe an Planungs- und Entscheidungsprozessen.

Bewerben kön­nen sich unter ande­rem Leistungsanbieter und Unterstützungsdienste, Anbieter spe­zi­el­ler Teilhabeprogramme, Tagesstätten, Verbände und Vereine, aber auch Anbieter von digi­ta­len Lösungen, Kommunen und Kreise. Die Projekte soll­ten selbst­be­stimmte Teilhabe, die Vermeidung sozia­ler Isolation und Alltagsbewältigung im Blick haben.

Weitere Informationen zum Bundesteilhabepreis 2021 gibt es im Internet unter www​.bun​des​teil​ha​be​preis​.de.

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