Einsatz der Feuerwehr im Büdericher Hallenbad

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich – Am Freitagmittag rückte die Feuerwehr Meerbusch mit einem Großaufgebot zum städ­ti­schen Hallenbad nach Büderich aus.

Vermutlich wäh­rend Arbeiten im Zuge der Betriebsabläufe im Technikbereich des Bades kam es einer unge­woll­ten Reaktion der Chemikalien Chlorlauge und Schwefelsäure. Ein anwe­sen­der Mitarbeiter erkannte die Lage, brachte das reak­tive Gemisch schnell in einen gesi­cher­ten Bereich und ver­ließ anschlie­ßend das Gebäude.

Aufgrund der Meldung ging die Feuerwehr von einem Einsatz mit gefähr­li­chen Stoffen und Gütern aus und ent­sandte auf die­ses Geschehen hin spe­zia­li­sierte Kräfte zum Hallenbad. Da beim Eintreffen der Feuerwehr die Angestellten das Bad bereits ver­las­sen hat­ten, konn­ten sich die Einsatzkräfte auf den eigent­li­chen Gefahrstoff konzentrieren.

Unter spe­zi­el­len Chemikalienschutzanzügen gin­gen die Einsatzkräfte immer zu zweit in den Betriebsbereich vor und sicher­ten das Gebinde der reagie­ren­den Chemikalien, sodass keine wei­tere Gefahr von dem Gemisch mehr aus­ge­hen konnte. Für die Reinigung der spe­zi­el­len Schutzanzüge wurde an Ort und Stelle eine Dekontamination, eine Art Dusche, auf­ge­baut und ein siche­res Entkleiden der Einsatzkräfte erzielt.

Nachdem die Feuerwehr mit vier Einsatzkräften im Chemikalienschutzanzug und zwei wei­te­ren Kräften, eben­falls in einer der Situation ange­pass­ten Schutzkleidung, die Gefahr besei­tigt und die betrof­fe­nen Räumlichkeiten mit Hochdrucklüftern gelüf­tet hat­ten, konn­ten die umge­füll­ten Chemikalien gefahr­los von einer Spezialfirma in einem ent­spre­chen­den Gebinde ent­sorgt werden.

Ein Mitarbeiter des Hallenbads ließ sich vor­sorg­lich im Krankenhaus unter­su­chen. Die Feuerwehr Meerbusch war mit fünf Einheiten fast vier Stunden mit 40 Kräften im Einsatz.

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