Öffnungsperspektiven auch für Kirmes, Volksfeste und Marktveranstaltungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales tei­len mit: Sinkende Infektions- und stei­gende Impfzahlen schaf­fen in vie­len Bereichen Öffnungsperspektiven. 

Setzt sich diese posi­tive Entwicklung sta­bil fort, sind auch wei­tere Lockerungen für den spä­ten Sommer oder Herbst mög­lich. Über mittel- bis lang­fris­tige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tausch­ten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-​Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für tra­di­tio­nelle, regio­nale Veranstaltungen mit begrenz­tem Teilnehmerkreis und fami­li­en­ori­en­tier­tem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem ent­spre­chen­den Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wich­ti­ges Kulturgut die­ses Landes sind, sind anders zu bewer­ten als Großveranstaltungen mit inter­na­tio­na­lem Publikum, die oft­mals weit­ge­hend in geschlos­se­nen Großzelten statt­fin­den. Bei einem wei­te­ren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für tra­di­tio­nelle, regio­nale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter soll­ten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wün­sche mir sehr, dass unsere belieb­ten tra­di­tio­nel­len Feste in den Regionen Nordrhein-​Westfalens so schnell wie mög­lich wie­der statt­fin­den kön­nen. Wir wer­den alles dar­an­set­zen, ins­be­son­dere durch einen wei­ter­hin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie mög­lich wie­der besucht wer­den kön­nen. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich ver­stehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen.

Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte ent­wi­ckelt wor­den. Bei einem nach­hal­tig sta­bi­len und nied­ri­gen Infektionsgeschehen und einem erheb­li­chen Impfortschritt kön­nen sol­che umfas­sen­den Konzepte berück­sich­tigt wer­den. Die tem­po­rä­ren Freizeitparks aus dem ver­gan­gen Jahr stel­len dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenz­ter Besucherzahl und ent­spre­chen­dem Hygienekonzept das Infektionsrisiko mini­miert wer­den kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brau­chen keine lang­fris­ti­gen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, even­tu­elle Mietverträge mit kurz­fris­ti­gen Auflösungsklauseln zu akzep­tie­ren – wenn sie end­lich eine Perspektive bekom­men. Wir ver­fü­gen bereits über Hygieneschutz-​Konzepte aus dem Jahr 2020, als soge­nannte tem­po­räre Freizeitparks ver­an­stal­tet wer­den konn­ten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nach­ge­wie­sen wurde.“

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