Präsenzunterricht bei Inzidenz unter 100 – Normalität für Kinder, Jugendliche und Familien

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Nach gel­ten­dem Infektionsschutzgesetz des Bundes muss in den Kreisen und kreis­freien Städten ab einer Inzidenz von 165 Distanzunterricht erteilt wer­den; bei einer Inzidenz von weni­ger als 165 darf Wechselunterricht und ab einer Inzidenz von unter 100 Präsenzunterricht stattfinden. 

Die anhal­tend sin­ken­den Corona-​Infektionszahlen füh­ren dazu, dass mitt­ler­weile mehr als die Hälfte der Kreise und kreis­freien Städte in Nordrhein-​Westfalen eine sta­bile Inzidenz von unter 100 auf­wei­sen. Es ist ange­sichts der der­zei­ti­gen Entwicklung davon aus­zu­ge­hen, dass sich bis Ende Mai diese Zahl noch deut­lich erhöht. Die Landesregierung hat stets betont, das Infektionsgeschehen auf­merk­sam zu beob­ach­ten und alle wei­te­ren Entscheidungen zum Schulbetrieb vor dem Hintergrund der Infektionslage zu treffen.

Ab Montag, den 31. Mai 2021, keh­ren alle Schulen aller Schulformen bei einer sta­bi­len Inzidenz unter 100 in einem Kreis oder einer kreis­freien Stadt vom Wechselunterricht zum Präsenzunterricht zurück.

Damit wird für die ver­blei­ben­den fünf Schulwochen bis zum Beginn der Sommerferien am 2. Juli 2021 Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt. Die bestehen­den strik­ten Hygienevorgaben in den Schulen und auch die Masken- und Testpflicht gel­ten selbst­ver­ständ­lich weiterhin.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Die Entscheidung der Landesregierung meh­rere Wochen vor den Sommerferien wie­der zum ange­pass­ten Präsenzunterricht zurück­zu­keh­ren, ist ein wich­ti­ges Signal für die Familien und ins­be­son­dere die Schülerinnen und Schüler. Es ist für die Landesregierung stets selbst­ver­ständ­lich gewe­sen, dass wir bei sin­ken­den Infektionszahlen auch wie­der mehr Präsenzunterricht ermög­li­chen wollen.

Für mich per­sön­lich haben die Entwicklung der Kinder und ihre Bildungschancen Priorität bei gleich­zei­tig größt­mög­li­chem Gesundheitsschutz in den Schulen. Kinder brau­chen Kinder. Kinder brau­chen Bildung. Kinder brau­chen Strukturen und wie­der mehr regu­lä­ren Alltag. Ich bin am heu­ti­gen Tage zuver­sicht­lich, dass wir durch Schützen, Testen und Impfen der Lehrkräfte den jun­gen Menschen und der gesam­ten Schulgemeinschaft zum Schuljahresende ein wich­ti­ges Stück Normalität zurück­ge­ben können.“

Die Schulen und die Schulträger haben zusam­men mit Experten sehr inten­siv gut funk­tio­nie­rende und abge­stimmte Hygienekonzepte erar­bei­tet und immer wei­ter ver­bes­sert. Neben den Infektions- und Hygieneschutzkonzepten an den Schulen, die die Landesregierung umfang­reich unter­stützt hat, setzt die Landesregierung zur Absicherung des Präsenzunterrichts als wei­te­ren zen­tra­len Baustein auf die Testpflicht in Schulen. Seit dem Frühjahr wer­den regel­mä­ßig min­des­tens zwei­mal wöchent­lich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte in Präsenz getes­tet. Mit neuen Testverfahren für die Grund- und Förderschulen konn­ten die Testverfahren in den Schulen in den letz­ten Wochen wei­ter aus­dif­fe­ren­ziert und opti­miert werden.

Die Schulen wer­den noch heute mit einer Schulmail über den geplan­ten wei­te­ren Schulbetrieb und die damit ver­bun­de­nen Fragen infor­miert. Zum Ende der Woche wird mit dem Auslaufen der aktu­el­len Fassung die Corona-​Betreuungsverordnung ent­spre­chend ange­passt, sodass die recht­li­chen Grundlagen für den Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021 fest­ste­hen. Die Schulen, aber auch Lehrkräfte und Eltern haben so aus­rei­chend Gelegenheit, sich auf die erfor­der­li­chen Änderungen im Schulbetrieb einzustellen.

SchulMail des MSB NRW: Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021

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