Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst ergreift am Dienstag, 25. Mai 2021, vor­beu­gende Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner.

Bei tro­cke­nen Wetterverhältnissen wer­den ab 7.00 Uhr Behandlungen bestimm­ter Bäume mit einem bak­te­ri­el­len Protein vor­ge­nom­men. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist die­ses Protein nach­weis­lich nicht schädlich.

Für die Zeit der Ausführung wird der Stadtpark sowie betrof­fene Bereiche im öffent­li­chen Grün für den Durchgang gesperrt. Die Ein- und Durchgänge sind durch Sperrschranken gekenn­zeich­net. Nach Durchführung der Maßnahme wer­den die Bereiche zeit­nah wie­der freigegeben.

Ralf Stübben, Leiter des Baubetriebshofes: „Im Kaarster Stadtgebiet fin­den sich immer häu­fi­ger vom Eichenprozessionsspinner befal­lene Eichen. Der Klimawandel sowie die stei­gen­den Temperaturen im Frühjahr begüns­ti­gen den Schlupf und die Vermehrung der Raupen.

Bei Gefahr wer­fen die Raupen Brennhaare ab, die ein Eiweißgift ent­hal­ten. Das kann star­ken Juckreiz und all­er­gi­sche Reaktionen sowie Atembeschwerden her­vor­ru­fen. Um Gesundheitsgefährdungen zu ver­mei­den, müs­sen die Eichen des­halb vor­beu­gend behan­delt werden.

Die Behandlung der Bäume muss zum Schlupfzeitpunkt der Raupen erfol­gen. Wird die­ser Zeitpunkt ver­passt, ist die Maßnahme wir­kungs­los. Deshalb behan­deln wir jetzt alle befal­le­nen und benach­bar­ten Eichen.“

(45 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)