Priorisierung auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson aufgehoben

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nachdem Bund und Länder den Impfstoff von Johnson & Johnson (J&J) grund­sätz­lich für alle Erwachsenen in Deutschland frei­ge­ge­ben haben, kön­nen sich Menschen in den kom­men­den Monaten – wie es auch schon bei AstraZeneca mög­lich ist – beim Hausarzt ohne Zugehörigkeit zu einer Vorranggruppe imp­fen lassen.

Nach den ers­ten Lieferungen des Impfstoffs des US-​Konzerns Johnson & Johnson erwar­tet das Bundesgesundheitsministerium zehn Millionen Impfdosen davon bis Ende Juli. Der Impfstoff wird in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt.

Jede Impfung hilft dabei, die Corona-​Pandemie zu bewäl­ti­gen, Leben zu schüt­zen und auf dem Weg zurück in die Normalität vor­an­zu­kom­men“, sagt Petrauschke mit Blick auf die jetzt erwei­terte Impfmöglichkeit bei den Hausärzten, denen es erlaubt ist, auch junge Patienten nach indi­vi­du­el­ler Beratung mit den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson zu impfen.

Weil beide Impfstoffe in sehr sel­te­nen Fällen Blutgerinnsel aus­lö­sen kön­nen, ist für Menschen unter 60 eine ärzt­li­che Bewertung und eine indi­vi­du­elle Entscheidung erfor­der­lich. Nach Einschätzung der EU-​Arzneimittelbehörde (EMA) ist der Nutzen bei­der Impfstoffe jedoch deut­lich höher als die Risiken. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson reicht bereits eine Spritze für den vol­len Impfschutz.

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