Windpark Jüchen A 44n

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Jüchen – Bürgermeister Harald Zilliken: „Der Windpark Jüchen A 44n ist für mich das Symbol des Strukturwandels. Er fin­det auch auf unse­rem Stadtgebiet statt, wo sich die Braunkohle ver­ab­schie­det und die Windkraft im Kommen ist.“ 

Davon über­zeugte sich der Bürgermeister am 4. Mai auf der Baustelle des Windparks, wo er sich mit den Partnern Thomas Bley und Michael Theisejans von der NEW und Christian Vogt von RWE Renewables traf.

Von den sechs Anlagen des Windparks sind drei mitt­ler­weile äußer­lich fer­tig. Jetzt müs­sen sie an das Stromnetz ange­schlos­sen und ihre Komponenten nach und nach in Betrieb genom­men wer­den. Gleichzeitig läuft an den drei ande­ren Anlagen die Montage der 164 Meter hohen Türme, auf die anschlie­ßend das Maschinenhaus mit Generator und Getriebe gesetzt wird.

Die rekul­ti­vier­ten Bereiche lie­gen weit von der nächs­ten Bebauung ent­fernt. Das redu­ziert Nachbarschaftskonflikte“, meinte denn auch Bürgermeister Zillikens. „Hier ist, wie man sieht, viel Platz für Windkraft- und Solaranlagen – gute Voraussetzungen dafür, dass das Rheinische Revier ein wich­ti­ger Energiestandort bleibt.“

Christian Vogt, Projektleiter bei RWE Renewables: „Bisher ist die Kooperation ein Erfolgsmodell. Ein sol­ches Millionenprojekt mit Partnern auf die Beine zu stel­len, min­dert die indi­vi­du­ell zu schul­ternde finan­zi­elle Last der Investition und ver­eint die Stärken der Partner. Hier in Jüchen ergän­zen sich die Planungs- und Betreiberkompetenz von RWE Renewables, die Nähe der NEW zu ihren Kunden im Mönchengladbacher Raum und die kom­mu­nale Planungskompetenz der Stadt Jüchen mit dem gemein­sa­men Willen, die erneu­er­ba­ren Energien wei­ter und hier, in die­ser Region, aus­zu­bauen, zu gemein­sa­mem Nutzen.“

An dem Kooperationswindpark hal­ten RWE 51 Prozent sowie die Stadt Jüchen und die NEW Re gemein­sam 49 Prozent der Anteile. Die sechs Windenergieanlagen wer­den zusam­men eine Leistung von 27 Megawatt ins Stromnetz ein­spei­sen – genug elek­tri­sche Energie für mehr als 26.000 Haushalte, mehr als die Stadt Jüchen hat.

Die Jüchener Anlagen des Herstellers Nordex sind die größ­ten ihrer Art, die zur­zeit in Serie an Land gebaut wer­den. Sie wer­den in einem Bereich errich­tet, wo noch vor weni­gen Jahren der Tagebau Garzweiler Braunkohle för­derte. Seit eini­gen Jahren sind die Flächen land­wirt­schaft­lich rekultiviert.

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