Feuerwehr ret­tet gestürz­tes Pferd mit Spezialgeschirr

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen-​Evinghoven – Zu einem Einsatz der defi­ni­tiv unge­wöhn­li­che­ren Art wurde die Freiwillige Feuerwehr am Samstagabend auf den Antoniterhof gerufen: 

Dort war der 22-​jährige Hengst „Arameus”, genannt „Meus” in sei­ner Box umge­fal­len, ohne sich aus eige­ner Kraft wie­der erhe­ben zu kön­nen. Die Löschzüge aus Widdeshoven, Evinghoven und Nettesheim wur­den gegen 19.30 Uhr alar­miert und waren mit 30 Mann im Einsatz, der von Carsten Hahn gelei­tet wurde.

Nach kur­zer Einschätzung der Lage wurde die Feuerwehr aus Grevenbroich infor­miert, die mit einem, spe­zi­ell für sol­che Fälle, bestimm­ten Hebegeschirr aus­ge­stat­tet ist. Während sich eine Tierärztin um das Pferd küm­merte, sicherte die Feuerwehr die Box und legte dem Tier das Geschirr an – ein lang­wie­ri­ger Prozess.

Der wurde noch dadurch ver­län­gert, dass im Deckenbereich der Box zusätz­li­che Sicherungsvorkehrungen getrof­fen wer­den muss­ten. Gebrochen hat sich „Meus” offen­sicht­lich nichts: Das wie­der auf vier Beinen ste­hende Pferd wurde auf ärzt­li­chen Rat in die benach­barte Reithalle gebracht, um sei­nen Kreislauf in Gang zu bringen.

Bereits im Februar war der Hengst schon ein­mal gestürzt, wobei die gleich­falls anwe­sen­den Feuerwehrleute damals letzt­lich nicht ein­grei­fen musste, da er doch wie­der von selbst auf die Beine kam. Die Eigentümerin von „Meus” zeigte sich über­glück­lich und dankte der Feuerwehr für ihr Engagement.

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