Impfkampagne NRW: Minister Laumann stellte wei­te­ren Impffahrplan vor

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Robert Schilken, Herausgeber



An fol­gende Personengruppen rich­tet sich das Angebot:

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren: Anspruchsberechtigt sind maxi­mal zwei Kontaktpersonen je schwan­gere Person bzw. je nicht in einer Einrichtung befind­li­chen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person (d.h. die pfle­ge­be­dürf­tige Person muss zu Hause gepflegt wer­den). Als Nachweis ist das vom MAGS bereit­ge­stellte Formular zu ver­wen­den. Kontaktpersonen von Schwangeren haben dar­über hin­aus eine Kopie des Mutterpasses vor­zu­le­gen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befind­li­chen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person vor­zu­le­gen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müs­sen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesund­heit­lich beding­ten Beeinträchtigung der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrank­ten Minderjährigen: Eltern von min­der­jäh­ri­gen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft wer­den kön­nen, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleich­ge­stellt. Dem Impfzentrum ist eine ärzt­li­che Bescheinigung vor­zu­le­gen, die bestä­tigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zuzu­ord­nen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zäh­len grund­sätz­lich alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie wei­tere Beschäftigte an wei­ter­füh­ren­den Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und ‑voll­zie­her
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig: Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeberbescheinigung erfol­gen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mit­zu­brin­gen. Zudem ist das Arbeitsstättenprinzip auf­ge­ho­ben. Die oben genann­ten Personengruppen kön­nen einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann: „Zwei Personengruppen lie­gen mir beson­ders am Herzen: Die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täg­lich Kundenkontakt und hal­ten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-​Pandemie auf­recht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhal­ten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täg­li­chen Arbeit keine Angst mehr vor einer mög­li­chen Infektion haben müs­sen. Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kön­nen selbst noch nicht geimpft wer­den. Umso wich­ti­ger ist es mir, dass wir in Nordrhein-​Westfalen die­sen Kindern und Jugendlichen, unab­hän­gig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen beson­de­ren Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen.“

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